Serie: TOS

Paarung: K/S

Code: PG-13, POV

Summe: Nach „Planet der Unsterblichen“

Feedback: LadyCharena@aol.com

 

Erstveröffentlichung in der Amok Times Nr. 18, der Clubzeitschrift des ClassiKS-Clubs (http://www.geocities.com/classiks1701/index.html)

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir hier borgte.

Die Story ist mein, „Fanfiction“ – ich beabsichtige weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen.

Wer unter 18 ist, bzw. sich am Inhalt dieser Story stören könnte, sieht sich bitte anderswo für passendere Unterhaltung um.

 

Rayna

                                                                        Lady Charena               

......Asha......

Stille - Meditation - Frieden.

Ich kann mich nicht konzentrieren...

                                       

 

 

 

       ......Chitai......

                      Disziplin - Kontrolle - Logik.

 

Ich öffne die Augen.

Logik flieht mich, meine Kontrolle liegt in Scherben.

 

Rayna.

Ich höre ihren Namen.

Immer wieder, er hallt durch meinen Kopf.

Rayna - Rayna - Rayna.

Ihr Name ein Fluch. Mein Fluch.

 

Jim trauert um sie, leidet.

Weiß er um meine Trauer, meinen Schmerz?

Weiß er, dass ich ihn - sie - sah? Zusammen?

Jede liebevolle Berührung, jeden zärtlichen Kuss.

Weiß er, dass ich jedes Wort hörte, dass er zu ihr sprach?

 

Er weiß es nicht - und das ist gut so.

So weiß er auch nicht, dass ich mich selbst dafür verabscheue.

Eifersucht - vielleicht sogar Hass - auf diese Frau empfinde.

Bittere Gefühle, die mich verbrennen, zerstören...

Ich will nicht fühlen, nicht so.

 

Ich will nicht lieben, wenn Liebe so weh tut.

 

Und doch kann ich nichts dagegen tun.

Ich bin nicht mehr Herr meiner Gefühle.

 

 

 

Es sollte nicht so weh tun - nicht nach all den Jahren.

Nach so vielen Frauen, die ich in seinen Armen sah.

Es war niemals einfach, doch sie berührten nie wirklich, was uns verband.

Und so war ich mit seiner Freundschaft zufrieden.

Denn sie gingen - und ich blieb.

 

Warum ist es bei ihr so anders?

Weil ich mich selbst in ihr sah?

Jim lehrte sie zu fühlen - lieben - leben.

Wie er es mich lehrte - von dem Tag an, als sich unsere Blicke zum ersten Mal begegneten.

Weil ich mir wünsche, zu sein, was sie für kurze Zeit sein durfte.

Berührt - gehalten - geliebt...

 

                                   

Ich muss zu ihm.

Er braucht mich jetzt - ich bin trotz allem sein Freund.

 

         

"Vergiss, t'hy'la."

Was habe ich getan?

Meine Hand an seiner Schläfe - mein Geist zu deinem Geist...

Sein Vertrauen so zu missbrauchen, seine Erinnerung zu manipulieren.

Damit er den Schmerz vergisst, seine Trauer.

Und seine Liebe zu ihr.

 

Wie soll ich ihm je wieder in die Augen sehen, mit dem Wissen, was ich getan habe?

 

Es gibt noch einen Weg.

Einen Ort, an den ich fliehen kann.

Nur noch ein paar Wochen trennen uns vom Ende dieser Mission.

Dann kann ich das Schiff verlassen... und Jim.

Nein, ich kann nicht...

Aber ich muss.

 

Heimkehren auf den Planeten meiner Geburt, der mir nie eine Heimat war.

Fliehen in die Hitze der Wüsten Gols.

Soll Nevasa den Schmerz aus mir herausbrennen.

Vielleicht finde ich dort Frieden.

 

 

Fortsetzung in            Die Bar

Ende