Auf meinen Knien                 Auf meinen Knien

Autor:             Lady Charena

Serie:              TOS, Humor/Parodie

Paarung:         S, POV - [K/S]

Code:              R

 

Englischer Titel: Down on my knees

 

 

Feedback: Gerne - <LadyCharena@aol.com>

Summe:  Spocks erste Begegnung mit seinem neuen Captain

 

Anmerkung: Fortsetzung zu T’Lens „Die erste Nacht“ –  bitte lest die Story zuerst, anders wird meine nicht allzu viel Sinn machen. Ihr werdet es nicht bereuen, es ist eine heiße, kleine Story über die wahre Liebe unseres Captains... oder zumindest denkt er das.

 

Beta: T'Len

 

Disclaimer: Paramount/Viacom gehört Star Trek und alles, was ich mir daraus borgte. Die Story ist mein und reine Fanfiction - ich beabsichtige also weder, damit Geld zu verdienen, noch irgendwelche Rechte zu verletzen. Wer unter 18 ist, oder ein Problem mit Homosexualität hat, sucht sich bitte eine andere Seite.

 

 

>>Q - Spock: Do you believe in true love at first sight? ---*-*--- A - Kirk: Yes, every time I look at myself in the mirror... << well, bad joke, never mind, that's just me and my wicked mind... <g>

 

 

>>F – Spock: Glaubst du an wahre Liebe auf den ersten Blick? ---*-*--- A – Kirk: Ja, jedes Mal, wenn ich mich im Spiegel sehe... << okay, ein schlechter Witz, vergesst es, das bin nur ich und meine verdrehten Gedanken... <g>

 

 

Auf meinen Knien

* * * * * * * * * * *

Lady Charena

Juli 2001

 

 

Ich erlaube mir keine Reaktion. Nach 2,3 Sekunden schockierter Reglosigkeit, kann ich mich wieder bewegen, nicke ihm grüßend zu und gehe an ihm vorbei zu meiner Station. Als ob der Anblick meines Captains – halb nackt und im Kommandosessel masturbierend – eine völlig alltägliche Angelegenheit für mich wäre.

 

Wie ein mystischer Fruchtbarkeitsgott...

 

Ich überprüfe die Computerschaltkreise, die ich früher an diesem Tag repariert habe – deshalb kam ich zu dieser späten Stunde auf die Brücke – um sicher zu stellen, dass alles in perfekter Ordnung sein würde, wenn Captain Kirk ankommt. Ich erwartete nicht, dass er bereits an Bord sein würde.

 

Aber ich begrüße die Gelegenheit, ihn auf privater Ebene kennen zu lernen…

 

Der Großteil der Crew hat das Schiff während der Aufrüstung verlassen, um Landurlaub auf der Erde zu verbringen. Ich teile nicht – noch verstehe ich – ihr Verlangen nach sogenanntem Amüsement und blieb in meiner Kabine. Nachdem ich eine intensive Periode der Meditation beendet hatte, begab ich mich in den Hauptcomputerraum, um eine gründliche Überprüfung der internen Systeme vor zu nehmen.

 

Jetzt ist nur ein kleiner Teil meiner Aufmerksamkeit auf meine Arbeit und die Reihen an Daten gerichtet, die über den Bildschirm laufen.

 

Ich lausche auf die leisen Geräusche der Kleidung, die hastig übergestreift wird. Das Pochen eines Stiefels, der auf den Boden fällt und den gemurmelten Fluch, der darauf folgt. Ich höre *seinen* fliegenden Atem – wenn ich daran denke, in welchem Zustand er bei meiner Ankunft war, schätze ich, dass ich ihn unterbrochen habe, bevor er den Orgasmus erreichte. Ich frage mich, ob er noch immer hart ist oder ob der Schock meines unerwarteten Auftauchens ihn hat erschlaffen lassen.

 

Das wäre bedauerlich...

 

Ich kann ihn riechen – den Geruch eines erregten, menschlichen Mannes, gemischt mit Schweiß und einem feineren Aroma darunter – möglicherweise sein ihm eigener Körpergeruch?

 

Ein sehr erfreulicher Geruch und nicht ohne Wirkung auf mich…

 

Ich denke an die Bilder von James T. Kirk, die ich im Bibliothekscomputer gefunden hatte. Und muss zugestehen, dass sie – so weit ich sehen kann – der Wirklichkeit kaum gerecht werden.

 

Er erregt mich…

 

* * *

 

“Commander? Kann ich… kurz mit Ihnen sprechen?”

 

Ich bin… überrascht… als seine Stimme in meine Gedanken dringt – ich hatte nicht erwartet, dass er mich ansprechen würde.

 

Ich erhebe mich von meinem Stuhl und drehe mich um – und fühle mich, wie festgewurzelt. „Captain?“ Ich weiß, dass er noch nicht offiziell das Kommando über die Enterprise besitzt, aber seinen Rang zu gebrauchen scheint angemessen.

 

Sein Gesicht ist tiefrot, doch seine Augen weichen meinen nicht aus. „Ich fürchte, ich kann Ihnen keine wirklich vernünftige Erklärung für mein Verhalten bieten“, meint er zögernd.

 

Er ist noch attraktiver, als ich nach dem ersten flüchtigen Blick bei meiner Ankunft dachte… ich schlucke, als ich auf die nach wie vor bemerkenswerte Ausbeulung im Schritt seiner Hose sehe. Und fühle, wie sich mein Glied versteift. Ein seltenes Vorkommnis. Für gewöhnlich hält meine vulkanische Ausbildung meinen Körper unter strenger Kontrolle des Geistes.

 

Seine Augen folgen meinen nach unten… Und ein unverschämtes Lächeln breitet sich langsam über sein Gesicht aus. „Ich würde es  sehr begrüßen, wenn dieser kleine Zwischenfall unter uns bleiben würde, Mr. Spock“, fährt er mit einem verführerischen Unterton fort.

 

Ich erlange mit einiger Mühe meine Beherrschung wieder – und das nur zum Teil. Ein Kribbeln geht von meinen Lenden aus, wird mit jedem vergehenden Moment stärker...

 

“Natürlich, Captain”, bringe ich irgendwie heraus.

 

“Gut.” Er steht noch immer neben dem Kommandosessel, eine Hand ruht auf dem Rücken des Stuhls, die andere auf seiner Hüfte. „Können wir dann noch mal von vorn beginnen?“

 

 

“Natürlich, Captain.” Ich durchsuche verzweifelt meinen Verstand nach einer intelligenteren Antwort – vergeblich. Mein Herzschlag rast, als er sich auf mich zu bewegt. Sein Blick versengt meine Nerven.

 

Ich fühle mich nackt. Verlangen brodelt in meinem Bauch. Meine Kontrolle liegt in Scherben zu meinen Füßen.

 

“Ich werde nicht beißen”, flüstert er, mich noch immer mit seinem Lächeln, seinem brennenden Blick anlockend. Er ist nur einen Schritt von mir entfernt. „Komm’ zu mir.“

 

Einen Moment später bin ich vor ihm auf meinem Knien und meine Hand zittert, als ich nach dem Verschluss seiner Hose greife…

 

Sein steifer Penis bricht frei und ich lecke über meine trockenen Lippen. Ich habe das zuvor schon gemacht – vor allem Chris Pike liebte es sehr. Ich betrachtete es stets als einen Teil meiner Pflichten. Aber mit ihm ist es etwas anderes.

 

Er ist ein Gott und ich bin gekommen, um ihn zu verehren…

 

Ende