Title:               Heilende Hände

Author:            T'Elsi <TElsi2230@aol.com>

Series:             TOS

Rating:            PG-13

Codes:            K POV, [K/S]

 

 

Summe: Manchmal heilen Hände

 

Disclaimer: Paramount/Viacom owns Kirk and Spock. I borrow them to write this story. No moneymaking or offence of copyrights is intended, no no.

 

Well, this is a piece of trek smut - so you know you have to say bye-bye if you're underage or don't like homosexual love in all its facet's.

 

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Healing hands

T’Elsi

 

Es ist längst über der Zeit schlafen zu gehen.

Aber ich kann nicht ruhen. Ich fühle mich kalt, angespannt. Jeder einzelne Muskel in meinem Körper scheint verknotet zu sein. Und ich bin unfähig, mich zu entspannen.

 

Zu viel ist heute geschehen.

Zu viel blieb unausgesprochen. 

 

Wie so oft zuvor hast du mein Leben gerettet.

Und brachtest mich rechtzeitig zur Enterprise zurück.

 

Pille hielt mir – nachdem er mich gleich zweimal untersucht hatte – die übliche Predigt über meinen Leichtsinn... doch nur um seine Erleichterung zu verbergen.

Anschließend scheuchte er mich in eines der Betten seiner Krankenstation, ohne auf meinen Protest zu achten.

 

Ich hasse es, mehr Zeit als absolut notwendig in der Krankenstation zu verbringen.

 

Ich hasse, von dir getrennt zu sein. Selbst für eine kurze Zeit.

 

Es gibt so viel, das ich dir nicht erzählen kann...

 

Plötzlich Schritte, die durch das nächtliche Schweigen hallen. Ein Besucher zu dieser späten Stunde?

 

Ich öffne meine Augen.

 

Du. Ah, ich hätte es wissen müssen...

 

Ich öffne meinen Mund, um dich zu fragen, warum…

 

...als dein Zeigefinger meine Lippen berührt, mich zum Schweigen bringt.

 

Was…?

 

Das matte Licht der Nachtlampe über meinem Bett zeichnet Schatten über dein Gesicht. Ich kann den Ausdruck in deinen Augen nicht lesen. Aber dann spielt der Geist eines Lächeln um deine Lippen - ich schwöre, für einen Augenblick, sah ich dich lächeln...

 

"Jim."

 

Nur das, nur so, nur mein Name. Aber es hört sich aus deinem Mund so gut an. Niemand zuvor hat jemals meinen Name so wie du gesagt. 

 

Wieder versuche ich, meinen Mund zu öffnen, zu dir von meinen Gefühlen zu sprechen...

 

...aber wieder stoppt dein Finger mich.

 

"Worte sind nicht notwendig, Jim. Ich verstehe."

 

Tust du das wirklich?

 

"Sie sind viel zu angespannt, um zu schlafen. Lassen Sie mich Ihnen helfen, Jim."

 

Ich bin fast versucht, dich um einen Gute-Nacht-Kuss zu bitten, aber dies ist keine Zeit für Scherze. So nicke ich nur.

 

Was immer du willst, mein Freund. Ich vertraue dir.

 

Ich denke, dass du die Antwort in meinen Augen gelesen hast… da ist wieder dieses fast unsichtbare Lächeln.

 

"Dann darf ich darum bitten, dass Sie sich umdrehen."

 

Deine trockenen, amüsierten Worte schrecken mich von aus meinen Überlegungen auf. Wortlos komme ich deiner Bitte nach, spüre Neugier in mir aufsteigen.

 

Kühle Luft liebkost meine Haut, als du das Laken bis zu meiner Taille herabziehst. Ich erinnere mich plötzlich, dass ich mich vor einiger Zeit von dem engen Overall befreite, in den man in der Krankenstation gesteckt wird...

 

Aber die Berührung deiner Hände auf meinen nackten Schultern wischt diesen Gedanken davon. 

 

So… heiß...

 

Ich dachte nie, dass es sich so anfühlen würde, von deinen Händen berührt zu werden. Ich träumte davon… vielleicht...

 

Deine Handflächen sind unglaublich weich, gleiten wie Seide über meiner Haut. 

 

Deine starken Finger, die fast schmerzhaft in meine gespannten Muskeln graben und ich kann ein Aufstöhnen nicht unterdrücken.

 

Langsam fühle ich, wie sich mein Körper unter deinen sanften und geschickten Berührungen entspannt. Es ist bei weitem nicht die erste Massage, die ich erhalte... aber eine der… hingebungsvollsten.

Fast will ich sie... zärtlich... liebkosend... nennen.

 

Ich frage mich, wie es sich anfühlen würde, wenn du deinen Händen erlauben würdest, ein Stückchen tiefer zu wandern.

 

Oh, Stopp’ diese Gedanken, J.T. Das ist Spock, erinnerst du dich? Dein vulkanischer Erster Offizier, dein Freund.

 

Aber ich frage mich doch...

 

 

Plötzlich halten deine Hände inne. 

 

 

Du bist Berührungstelepath – hast du meine letzten Gedanken empfangen?

 

Ich hoffe nicht.

 

"Ich denke, dass es nun genug ist. Sie sollen jetzt in der Lage sein, zu schlafen.“

 

Ich drehe mich langsam um, um dich anzusehen. "Danke, Spock. Ich fühle mich viel besser."

 

Ein warmes Glühen lässt deine dunklen Augen aufleuchten.

 

"Es ist gerne geschehen, Jim."

 

Und mit einem verabschiedenden Nicken, drehst du dich um, um zu gehen.

 

Und bevor der Schlaf mich einholt, denke ich an deine heilenden Hände…

 

Vielleicht, denke ich, vielleicht könnten sie auch mein Herz heilen?

 

 

 

 

Ende