Titel: Baker
Street 221 B
Autor: Lady
Charena
Serie: Crossover:
TOS/Sherlock Holmes
Paarung: m/m
Rating: PG, Humor
Feedback:
Gerne - LadyCharena@aol.com
Summe:
Ein Besuch in der Baker Street 221 B birgt einige Überraschungen...
Disclaimer:
Sir Arthur Conan Doyle hat Sherlock Holmes, Dr. Watson, Detective Lestrade und
Emma Hudson geschaffen, Paramount/Viacom gehört Star Trek. Ich borge sie mir für
diese Story nur aus - und verspreche, sie unbeschadet zurück zu geben. Es
handelt sich wie immer nur um nicht-kommerzielle FanFiction - ich beabsichtige
keine Verletzung von Urheberrechten. Wer unter 18 ist, bzw. sich am Inhalt
dieser Story stören könnte, sieht sich bitte anderswo für passendere
Unterhaltung um.
Anmerkung:
Der Erholungsraum stammt aus der ST Zeichentrick-Episode: "Practical
Joker" und stellt eine Art Vorgänger zum TNG-Holodeck dar. Die
Losira-Computer stammen aus der Classic-Episode: "That which
survives" (Gefährliche Planetengirls).
Beta:
T’Len
Baker Street 221 B
* * * * * * * * * * * *
Lady Charena, Juni 2001
"Spock,
dass ist albern. Kann ich nun endlich die Augen aufmachen?" Der Captain
der Enterprise war sich nicht ganz schlüssig - sollte er nun erfreut oder eher
verärgert sein? Er wusste durchaus all die Mühe zu würdigen, die sich Spock
gemacht hatte. Und natürlich liebte er Überraschungen. Doch da gelang es ihm
zum ersten Mal seit fast zwei Wochen - z-w-e-i--W-o-c-h-e-n-!-! - mal wieder
einen freien Abend für sie beide zu arrangieren. Und was tat sein Bondmate?
Schleppte ihn in den Erholungsraum. Nicht mal Zeit zum Umziehen hatte er ihm
gelassen. Ja, wenn diese Hologramme wenigstens richtig funktionieren würden...
Oder Spock auf den Gedanken kommen würde, einen hübschen Strand zu
programmieren oder eine verschwiegene Waldlichtung, auf der sie mal wieder so
richtig...
"Ich
benötige nur noch 1,7 Minuten für die abschließenden Einstellungen, Jim. Die
durch die Analyse der Losira-Computer gewonnen Daten haben es mir möglich
gemacht, das System bedeutend zu verbessern", unterbrach Spocks Stimme
seine Träumereien. "Du bist immer so ungeduldig."
Jim
seufzte.
"Darf
ich dich außerdem daran erinnern, dass du nach unserem letzten Besuch an einem
solchen Ort geschworen hast, nie wieder an einen Strand zu gehen. Der Sand in
dei...", fuhr der Vulkanier ungerührt fort.
"Schon
gut, schon gut", unterbrach ihn Jim hastig. An diese - eher peinliche -
Episode musste er nicht gerade erinnert werden. "Du liest wieder mal meine
Gedanken", setzte er gespielt empört hinzu.
"Wir
sind gebunden, t'hy'la. Man könnte denken, du hättest dich inzwischen daran
gewöhnt."
Spock
stand nun dicht vor ihm, Jim konnte die Wärme spüren, die sein Körper abstrahlte.
Schmale Lippen streiften seine, nur flüchtig - viel zu flüchtig. Er griff nach
seinem Bondmate und schlang beide Arme um Spocks Nacken, um ihn zu küssen.
Doch
der Vulkanier entzog sich ihm - und legte Jim einen Finger auf den Mund, bevor
der protestieren konnte. "Es ist Zeit für die Überraschung", sagte
er. "Du darfst die Augen öffnen. Ich bin fertig."
* *
*
Langsam
öffnete Jim die Lider. Sie standen auf einer gepflasterten Straße, direkt vor einer
Haustür. Links und rechts davon erstreckte sich eine Backsteinmauer, die jedoch
nach wenigen Metern in einer Art Nebel endete. Offensichtlich befanden sie sich
vor einem Gebäude. Oder zumindest vor einem Teil davon. Das Hologramm wellte
sich an den Rändern und flackerte hier und dort.
"Oh",
meinte Jim. "Sehr... äh... hübsch." Was zum Teufel sollte das sein?
Oder wo?
"Du
erkennst es nicht?" Enttäuschung schwang in der Stimme des Vulkaniers mit
und Spock verschränkte die Arme hinter dem Rücken.
"Äh...
nun ja... eigentlich... nein. Es tut mir leid." Jim setzte seine beste
geknickte Miene auf. "Vielleicht, wenn du mir einen Tipp..."
Mit
einem stummen Seufzen nahm der Vulkanier seinen Kommunikator in die Hand.
"Computer, das Programm jetzt starten", befahl er und befestigte dann
das Gerät wieder am Gürtel. „Eine weitere Vereinfachung. So müssen wir später
nicht erst die Konsole ausfindig machen, um die Simulation zu beenden.“
"Nun,
komm' schon. Spock. Nur ein klitzekleiner Tipp. Auf welchem Planeten ist dieses
Gebäude?" Jim bemühte sich redlich, sich aus dem Fettnäpfchen zu winden.
"Terra",
erwiderte sein Bondmate knapp.
"Terra?",
wiederholte Jim ratlos. "Geht es vielleicht ein bisschen genauer?"
Diesmal
war das Seufzen nicht mehr stumm. "London." Spock zeigte sich gnädig
gestimmt - ließ sein Bondmate aber doch noch ein wenig zappeln...
"London?"
Es war offensichtlich, dass kein Geistesblitz Jim erleuchtet hatte...
"Vielleicht
siehst du es dir von innen an?" Spock wies einladend auf die Tür.
"Ach,
wir können auch hineingehen?" Als sein Bondmate nur missbilligend eine
Augenbraue hob, war Jim klar, dass er heute Abend aus den Fettnäpfchen gar
nicht mehr herauskam...
Spock
betätigte den altmodischen Türklopfer in Form eines Löwenkopfes. Das laute Pochen
schien in einer Art Korridor widerzuhallen - und dann wurde die Tür von einer
älteren Frau geöffnet.
Mrs.
Hudsons scharfe Augen musterten sie, dann nickte sie, wobei ihr grauer
Haarknoten bedenklich ins Schwanken geriet und wich dann zurück. "Sie können
oben warten", schnarrte sie in einem Englisch, das so viktorianisch klang,
wie ihre Kleider aussahen. "Die Herren sind nach dem Frühstück
ausgegangen."
Spock
dankte ihr, doch sie wandte sich nur ab und verschwand durch eine zweite Tür.
"Wo-zum-Teufel-sind-wir?",
zischte Jim seinem Bondmate zu, als sie die Stufen zum ersten Stock erklommen.
Siebzehn
Stufen. Zufrieden stellte Spock fest, dass das Programm wirklich jede
Information übernommen und realisiert hatte. Erst dann beantwortete er die Frage
seines Bondmates. "Wir befinden uns in der Simulation eines Gebäudes, dass
sich in der Baker Street 221 B in London befindet."
"Baker
Street 221 B?", wiederholte Jim. "Das habe ich schon mal gehört, aber
ich habe keine Ahn... oh, warte - Sherlock Holmes?!?"
Der
Vulkanier nickte, als er eine weitere Tür öffnete.
Sie
traten in einen Raum, der offensichtlich eine Mischung aus Wohn- und
Arbeitszimmer war. Regale mit Büchern und Zeitungen fanden sich an den Wänden,
in einer Ecke war ein Tisch mit seltsamen Geräten aufgebaut, die wohl eine Art
Laboreinrichtung darstellten. Auf einem Tisch standen benutzte Tassen und
Geschirr – offenbar ein nicht abgeräumter Frühstückstisch. Vorhänge teilten
eine Ecke des geräumigen Zimmers ab. Im Kamin brannte ein Feuer, doch als Jim
sich davor niederließ – auf einem Bärenfell, wie er grinsend feststellte – und
die Hand ausstreckte, strahlte es keine Hitze ab. Selbst Hologramme hatten eben
ihre Grenzen. Er stand wieder auf und setzte sich in einen äußerst bequem
aussehenden Sessel. „Woher kennst du eigentlich Sherlock Holmes?“, fragte er –
sich überlegend, wie es wohl wäre... vor dem Kamin... auf dem Bärenfell...
„Aus
der Bibliothek meiner Mutter. Sie hatte mehrere Bücher von Arthur Conan Doyle.“
„Was?“
Jim sah verwirrt auf, als Spock ihn aus seiner Tagträumerei riss. Dann fiel ihm
wieder ein, was er gerade gefragt hatte. „Ach so. Auf jeden Fall ist die
Simulation perfekt. Ich komme mir fast... wie auf dem Shore-leave-Planeten
vor.“
Spock
betrachtete ein Regal an der Wand, das unterschiedliche Rauchinstrumente - die
der Computer als Pfeifen bezeichnet hatte – enthielt, näher. „Es ist in der Tat
beeindruckend“, war sein ganzer Kommentar. Übersetzt bedeutete es wohl, dass es
ihn überrascht hatte...
Eine
Zeitlang waren sie völlig damit beschäftigt, sich das Wohn-/Arbeitszimmer und
die angrenzenden Schlafzimmer anzusehen. Jim entdeckte, dass die beiden Räume
durch eine Tür verbunden waren und teilte das - mit einem Grinsen – sofort
seinem Bondmate mit. „Wie unsere Kabinen früher...“
* *
*
Jim
streckte sich auf Dr. Watsons Bett aus und studierte die Waffen, die an der
Wand hingen. Wenn er sich nur erinnern könnte, von wo sie stammten. Es war aber
auch schon verdammt lange her, dass er dieses Buch gelesen hatte. Es müsste in
„Eine Studie in Scharlachrot“ stehen. Hmh, ob er den Titel wohl auch im
Bibliothekscomputer fand? Er musste Spock unbedingt fragen, welche Bücher er
als Vorlage benutzt hatte. Als sich die Tür öffnete, dachte er, es wäre der
Vulkanier...
„Ich
möchte nicht als unhöflich erscheinen, doch darf ich fragen, wer Sie sind und
was Sie im Bett meines werten Freundes Watson suchen?“
Jim
fuhr auf. Vor ihm stand... hochgewachsen, hager, Adlernase, scharfe graue
Augen... Sherlock Holmes?? „SPOCK!!!“
Der
Vulkanier war sofort an der Tür. „Jim? Was ist denn pass... faszinierend.“ Er
unterbrach sich selbst mitten im Wort und trat zu dem Hologramm. Er streckte
die Hand aus – und sie glitt durch das Abbild.
„Nun,
ich darf doch bitten, mein Herr.“ Holmes betrachtete die Eindringlinge mit
Misstrauen. Diese Kleidung – aus Schnitt und Ähnlichkeit schloss er, dass es
sich wohl um eine Art Uniformen handelte – war ihm fremd. Der dunkelhaarige
Mann hatte offensichtlich zugespitzte Ohren – eine Absurdität ohnegleichen. Der
hellhaarige Mann dagegen wirkte eher gewöhnlich, aber doch hatte er etwas von
einem Befehlshaber an sich. „Darf ich nun um Aufklärung bitten?“, fragte das
Hologramm des Meisterdetektivs. „Was führt Sie zu mir?“
„Du
hast nichts davon gesagt, dass noch mehr Personen auftauchen würden.“ Jim
beäugte seinerseits das Abbild mit einigem Misstrauen.
Spock
schüttelte den Kopf. „Das Programm scheint...“ Er beendete den Satz nicht, denn
das Hologramm hatte sich mit katzenartiger Behendigkeit zwischen ihnen hindurch
geschlängelt und eine der Lanzen von der Wand gerissen. „Darf ich bitten?“
Holmes wies auf die Tür, die Lanze auf die beiden Männer gerichtet.
Jim
wandte sich an sein Bondmate. „Sagtest du nicht etwas von... Erholung?
Entspannung?“, fragte er sarkastisch. Ein unsanfter Stoß – glücklicherweise
jedoch mit dem stumpfen Ende der Lanze – in seinen Rücken setzte der Diskussion
ein Ende. „Hey“, beschwerte sich Jim. „Das tat weh.“ Verblüfft wandte er sich
erneut an den Vulkanier. „Wieso ist diese Lanze plötzlich echt? Du konntest
vorhin durch das Hologramm hindurch greifen.“
Spock
wirkte ratlos – etwas, dass nicht oft vorkam. „Ich weiß es nicht, Jim“, gestand
er ein.
„Na
wunderbar“, maulte Kirk. „Ein Feuer, das nicht brennt – aber dafür echte
Waffen. Was kommt als nächstes? Entpuppt sich das Fell vor dem Kamin als echter
Bär?“
„Wären
Sie so freundlich, die Hände zu heben?“, kam es hinter ihnen. Auch ein
Hologramm wurde nicht gerne ignoriert.
Jim
verdrehte die Augen – hob aber brav die Hände. „Wenn wir hier raus sind, habe
ich einiges mit dir zu klären, Mister Spock...“, zischte er.
* *
*
Im
Wohnzimmer erwartete sie Dr. Watson. Natürlich. Er richtete einen Revolver auf
sie, an dem Sulu als Sammler solcher Altertümer die reinste Freude gehabt
hätte.
„Holmes“,
sagte er. „Endlich. Ich war schon in Sorge.“
„Es
gibt keinen Anlass zur Sorge, mein lieber Watson.“ Holmes klang gelassen. „Wenn
Sie bitte so freundlich wären, unseren Freund Lestrade zu alarmieren?“
„Natürlich,
natürlich.“ Den Revolver in die andere Hand wechselnd, nahm Watson den Hörer
des Telefons ab.
„Spo-ock!“,
zischte Jim. „Sollten wir nicht etwas unternehmen?“
Der
Vulkanier schüttelte den Kopf. „Es ist nur eine Simulation, Jim. Er kann
niemanden informieren...“
„By
Jove, Holmes – was haben Sie denn da für seltsamen Besuch?“ In diesem Moment
wurde die Tür aufgerissen und ein kleiner Mann mit einem schmalen Gesicht, das
irgendwie an eine Ratte erinnerte, kam hereingestürmt.
Spock
hob erstaunt eine Augenbraue – während Jim der Kiefer herunterklappte...
„Ah
– Lestrade. Wie stets zur rechten Zeit“, begrüßte Holmes ihn. „Mein Freund Dr.
Watson war gerade dabei, Sie zu informieren.“
„Er
kann niemanden informieren“, äffte Jim sein Bondmate nach. „Ist ja
offensichtlich auch nicht notwendig. Das macht langsam keinen Spaß mehr. Können
wir diese Komödie jetzt beenden?“ Als sich drei Augenpaare fragend auf ihn
richteten, schoss Kirk das Blut in die Wangen.
Lestrade
trat nahe an ihn, musterte ihn genau. „Wer sind Sie?“, fragte er. „Woher kommen
Sie? Was sind das für komische Kleider?“ Er zupfte an Jims Uniformoberteil.
„Spo-ock!!“,
drängte Kirk.
Der
Vulkanier machte eine Bewegung, um nach dem Kommunikator an seinem Gürtel zu
greifen. Und fand im nächsten Augenblick den Revolver auf sich gerichtet. Spock
hielt inne. „Wir können das sicherlich auf friedliche Weise lösen“, meinte er
beschwichtigend.
Sherlock
Holmes wechselte mit den beiden anderen einen Blick und wies dann auf den
Tisch. „Setzen Sie sich.“
In
diesem Moment klopfte es an die Tür. Mrs. Hudson kam mit einem Tablett herein.
„Ich wollte nur abräumen. Gedenken die Herren zum Mittagessen zu bleiben?“,
fragte sie – pragmatisch wie stets und längst an die seltsame Klientel ihrer
Mieter gewöhnt.
„Nein,
vielen Dank, Mrs. Hudson. Die Herren werden nicht so lange bleiben.“ Watson
geleitete sie zur Tür zurück. „Würden Sie bitte später abräumen?“
Das
Zirpen von Spocks Kommunikator unterbrach Mrs. Hudsons Abgang.
„Was
ist das?“, fragte Lestrade, der offensichtlich das Kommando übernommen hatte.
Holmes beobachtete sie aus halbgeschlossenen Lidern von einem der Sessel am
Feuer aus. Watson war an der Tür stehen geblieben.
„Ein...
ein...“ Jim suchte nach einer harmlosen Erklärung. „Ein Funkgerät.“
Langsam
griff Spock nach dem Kommunikator und diesmal wurde es ihm erlaubt. „Spock
hier“, meldete er sich.
„M’rress,
Mrr. Spock“, schnurrte es aus dem Gerät. „Es tut mirr sehrr leid, Sie zu
störren, aber Doktorr McCoy ließ sich nicht von mirr aufhalten.“
„Ganz
recht“, unterbrach sie eine nur zu bekannte Stimme.
Spock
schloss für einen Moment ergeben die Augen. „Doktor McCoy, was kann ich für Sie
tun?“, fragte er ruhig.
„Ich
habe euch doch gesagt, dass dieser Computer gefährlich ist. Dieser sogenannte
Erholungsraum ist eine Todesfalle.“
Der
Vulkanier warf seinem Bondmate einen Blick zu – doch Jim grinste nur und
verschränkte die Arme vor der Brust. Er beäugte Lestrade, der der Unterhaltung
mit gerunzelter Stirn folgte.
„Ist
das alles, weswegen Sie mich sprechen wollten?“, entgegnete er, McCoys Worte
einfach ignorierend.
„Ich
will, dass ihr sofort da rauskommt – und dann werde ich euere Köpfe
untersuchen“, grollte der Arzt.
„Ein
Berufskollege von Ihnen, Dr. Watson“, bemerkte Jim. Langsam begann ihm das wieder
Spaß zu machen – jetzt war zumindest weder eine Lanze, noch ein Revolver auf
ihn gerichtet.
„Doktor
McCoy, sind Sie etwa betrunken?“ Auch die Geduld eines Vulkaniers war nun mal
nicht unerschöpflich. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie...“
„Ich
mache mir Sorgen um euch – und wie wird es mir gedankt...“ Was immer McCoy auch
noch anbringen wollte – es blieb ungehört, als Spock eine andere Frequenz
einstellte. „Computer – Simulation beenden.“
Der
Raum, die Personen um sie, lösten sich auf – und Jim, der nicht darauf
vorbereitet gewesen war – landete äußerst unsanft auf dem Hosenboden, als der
Stuhl unter ihm verschwand. „Au! Verdammt, Spock. Du hättest mich ruhig warnen
können“, beschwerte er sich.
Spock
streckte die Hand nach ihm aus, zog ihn auf die Beine. „Ich dachte, du
wolltest, dass ich das Programm so rasch wie möglich beende?“
„Ja.
Aber doch nicht so rasch.“ Jim sah sich in dem nun leeren Erholungsraum um. Nur
die Konsole, mit der die Simulationen gesteuert wurden, blinkte stumm vor sich
hin. Er seufzte. „Dabei hat es echt gut angefangen...“ Er wandte sich an sein
Bondmate. „Ich glaube, es ist noch ein Rest von unserem freien Abend übrig“,
meinte er und schlang Spock die Arme um den Hals. „Was hältst du davon, wenn
wir den so verbringen, wie ich es geplant hatte?“
„Doktor
McCoy hatte recht“, erwiderte der Vulkanier trocken.
„Ach
nein? Womit denn?“ Jim rieb sich suggestiv an seinem Bondmate.
„Er
sollte dir wirklich mal den Kopf untersuchen. Dein ständiges...“ Der Rest seiner
Worte ging verloren, als Jim ihn küsste. „Und glaub‘ ja nicht, dass ich mich
noch einmal von dir zu so etwas überreden lasse...“
Ende
Fortsetzung in Gute Vorsätze