Titel: Vom Himmelhoch, da komm’ ich her

Autor: T’Len (2006)

Fandom: TOS, Tuppertrek

Charaktere: Kirk/Spock, McCoy/Scott, die Kinder

Kategorie: G, Humor

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Summe: Heiligabend im Hause Kirk – wer poltert denn da?

 

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Unglaublich, aber wahr, auch nach all dem vorweihnachtlichen Trubel: Wer am Heiligen Abend einen Blick ins Wohnzimmer der Familie Kirk-Spock geworfen hätte, hätte ein idyllisches Bild vorgefunden, wie es in jedem Kitschroman nicht besser hätte gezeichnet werden können.

 

Der ganze Raum, ja das ganze Haus war weihnachtlich geschmückt. In einer Ecke des Wohnzimmers blitzte und blinkte ein prächtiger – echter – Weihnachtsbaum im Glanz seiner Lichterketten und Kerzen. Im offenen Kamin (Jim hatte ihn einst der „Romantik wegen“ errichten lassen, für Heizzwecke wurde er eigentlich nicht benötigt) knisterten ein paar Holzscheide. Kerzen tauchten den Raum in romantisches Licht. Und natürlich waren auch Mistelzweige an strategisch wichtigen Stellen nicht vergessen worden.

 

Der Festtagstorte und den Plätzchen – Gina hatte sich bereit erklärt, neue und damit genießbare zu backen – war reichlich zugesprochen worden. Die Erwachsenen tranken Kaffee bzw. Tee (Spock), die Kinder heiße Schokolade. Und Jim war es tatsächlich gelungen, etwas Kunstschnee auf den Baum vor dem Fenster zu zaubern. Dass es sich dabei um einen Apfel- und keinen Nadelbaum handelte, war nur als kleiner Schönheitsfehler zu werten.

 

Len und Scotty waren mit den Kindern zum Kaffee herübergekommen. Spock hatte auf seiner Lyra einige irdische Weihnachtslieder gespielt, lautstark mitgesungen von den Kindern – und Jim, wobei Letzterer für einige „Misstöne“ sorgte, vorsichtig ausgedrückt. Nun plauderten die Erwachsenen angeregt, während die Kinder auf dem Fußboden saßen und eine Partie andorianisches Mensch-ärgere-dich-nicht spielten.

 

Weihnachtsgrüße und Geschenke waren rechtzeitig an alle Verwandten und Freunde abgesandt, die Haustiere sicher in Räumlichkeiten verbannt, in denen sie keinen Schaden anrichten konnten. Mithin, alles war erledigt und die Szenerie schien einfach perfekt. Aber etwas fehlte doch bzw. jemand.

 

„Sagt mal, wo ist eigentlich Jim abgeblieben?“, fragte Len und stellte seine leere Kaffeetasse auf dem Tisch ab. Jim hatte sich nun schon vor einer geraumen Weile entschuldigt, um mal „für kleine Weihnachtsmänner“ zu gehen. Langsam kam das nicht nur Leonard spanisch vor.

 

„Ich werde nachsehen“, sagte Spock und erhob sich. Er hatte kaum ausgesprochen, als ein lautes Poltern den Raum erfüllte. Erwachsene wie Kinder sahen sich überrascht und auch etwas erschrocken an.

 

„Was war das denn?“, fragte Scortty.

 

„Der Weihnachtsmann!“, rief Scarlett begeistert und klatschte in die Hände.

 

„Unsinn“, erwiderte Tommy. „Den gibt’s doch gar nicht, du Baby.“

 

In diesem Augenblick polterte es erneut und etwas stürzte aus dem Kaminschacht und auf die Flammen. Ein schwerer Sack, wie Spock rasch feststellte, der hinzugeeilt war, um zu verhindern, dass irgendetwas in Brand geraten konnte. Man wusste ja nie, auch wenn das nur scheinbar offene Feuer von einem unsichtbaren Kraftfeld geschützt wurde.

 

„Es ist doch der Weihnachtsmann.“ Duncan klatschte begeistert in die Hand. „Und er hat Geschenke für uns mitgebracht.“

 

Sarah, als Älteste der Kinder glaubte sie nun wirklich nicht mehr an den Weihnachtsmann, wölbte nur skeptisch eine Augenbraue.

 

„Das gibt’s doch nicht“, sagte Leonard, als erneutes Poltern aus dem Kamin ertönte.

 

Und dann hörten sie alle die ihnen nur allzu bekannte Stimme Jim Kirks. „Könnte mich bitte mal jemand befreien, ich stecke hier fest?“

 

-Ende-

 

 

 

Frohes Fest