Sturm
8/8
Stelenan
Paarung: K/S
Code: NC-17
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Disclaimer:
Leider, leider gehören die
Jungs nicht mir. Spock und Kirk sind Eigentum von anderen hellen Geistern.
Meine Geschichte ist reine Fanfiction, ich verdiene damit kein Geld und möchte
keine Urheberrechte verletzen. Wenn jemand gleichgeschlechtliche Paarungen
nicht mag und/oder unter 18 ist dann sucht er sich bitte andere Literatur.
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8 – Ein
Sturm zieht ab und ein neuer auf?
Schritte hallten durch die
Höhle. Schritte, kein Tier. „Jim? Spock? ...“‚ Bones Stimme, draußen vor der
Höhle? „Sie müssen hier sein, .... rein da ... schnell.“
Das Summen eines Tricorders
und im nächsten Moment sprangen zwei bewaffnete Sicherheitsleute in die Höhle,
sahen ihn. „Doktor ... hierher. Wir haben sie ...“
Wieder Schritte und Rufe.
Kirk ließ seinen Phaser sinken und schloss kurz erleichtert die Augen. Als er
sie wieder öffnete lief McCoy auf ihn zu und ließ sich auf die Knie fallen.
„Bleib so ...“ Der Scanner
summte und der Arzt stieß einige Flüche aus, kramte in seiner Tasche und gab
Spock in rascher Folge mehrere Injektionen, scannte wieder und brummte.
„Besser .... “ Er sah kurz
zu Kirk und nickte. „Er kommt in Ordnung, wir müssen das Gift aus seiner Brühe
raus haben, aber das Antitoxin wird das wichtigste erledigen. So viel Blut hat
er ja nicht mehr. Es wird ihm ein paar Tage nicht gut gehen. Wie geht es dir?“
Kirk starrte McCoy wie
betäubt an und schüttelte den Kopf. „Frag nicht ...“, krächzte er. „Ich hatte
Angst ... er ...stirbt mir ....“
McCoy nickte ernst und legte
eine Hand auf Kirks Schulter. „Er war drauf und dran. Gut, dass du gesagt hast,
das es Gift war und eine Pflanze ... ich habe während wir gewartet haben die
Planetendaten über Flora und Fauna mit seiner Abteilung durchforstet und
gefunden, was ihn vermutlich erwischt hat. Die Stoffe passten zumindest, die
ich eben gescannt habe. War es so ein Ding, was aussieht wie eine Qualle?“
Kirk nickte erstaunt. „Ja
... mehr eine Masse und ...“
McCoy brummte. „Das Gift ist
tödlich ... auch für Vulkanier ... und verdammt schmerzhaft. Hat er sich
übergeben und ... hat es dich erwischt?“
„Ja, er hatte Krämpfe und
... nein ... es hat mich nicht erwischt“, nickte Kirk, fand langsam seine
Fassung wieder. Spock stöhnte leise und bewegte sich etwas, nestelte sich
dichter an seinen Brustkorb.
Ein scharfer Blick von McCoy
auf den Vulkanier und dann zu Kirk, war
die Folge. Kirk erwiderte den Blick unschuldig, hielt Spock unter der Decke
fest wie einen Rettungsanker und betete, dass er nicht in halbwachem Zustand
etwas murmeln würde. „Ihm war kalt ...“, erklärte er lahm.
„Kalt?“ McCoy zog die
Augenbrauen zusammen. „Dieser spitzohrige Ofen hat fast 47 Grad Temperatur.
Kalt ist nicht das, was mir dabei als erstes einfällt. ... Captain!“
Kirk presste die Lippen
zusammen und zuckte leicht mit den Schultern.
„Du wirst mir später
erklären, was hier passiert ist. Jetzt in diesem Moment muss dieser Mann auf
die Krankenstation und du ebenso.“ McCoy sah ihn misstrauisch an und ließ
seinen Kommunikator aufschnappen.

***
„Hey ...“ Kirk lächelte in
das dunkle Augenpaar, das sich vor einer Sekunde geöffnet hatte und ihn nun
müde anblinzelte. „Willkommen zurück ...“
Spock sah ihn für Sekunden
unbewegt an und schloss die Augen wieder. „Ich vermute ...“ Er räusperte sich,
doch seine Stimme blieb heiser. „ ... wir wurden rechtzeitig ... gefunden.“
Kirk nickte stumm. Mehr als
rechtzeitig. McCoy hatte ihm erst nach der Behandlung auf der Enterprise alles
erzählt. Das Gift hätte den Vulkanier getötet, er hätte keine fünf Minuten mehr
ohne das richtige Gegengift überlebt. Eine kalte Hand schien sich um Kirks Herz
zu klammern, bei dem Gedanken.
„Jim?“ Spock sah ihn
argwöhnisch an und stützte sich mühsam auf einen Ellenbogen.
„Ich ...“, Kirk sah auf
seine Hände. „Ich hätte es nicht ... mir nie verziehen, wenn du ...wenn ... du
warst am Sterben und ... ich hätte besser aufpassen müssen, etwas tun,
irgendwas ...“
„Jim ...“ Spock griff mit
einer Hand unter Kirks Kinn und sah ihn intensiv an. „Meine Sinne sind weitaus
schärfer als deine. Ich konnte es nicht verhindern. Was hättest du tun wollen?
... Ich lebe.“
Kirk nickte stumm, schluckte
schwer. Alles was er im Moment wollte, war diesen geliebten Mann in seine Arme
zu schließen, doch sie waren auf der Krankenstation. Spock war nach drei Tagen
Fieber und Bewusstlosigkeit gerade seit Minuten wieder wach.
Spock schien seinen Wunsch
zu ahnen oder sogar zu wissen. Er rutschte vorsichtig etwas zur Seite, und
schob die Decke fort, deutete mit dem Kopf auf die freie Stelle.
Kirk stand von seinem Stuhl
auf und setzte sich neben ihn auf das Bett. Ohne seine sonst übliche
Zurückhaltung legte Spock eine Hand auf Kirks Oberschenkel und ließ sich etwas
in die Kissen zurücksinken. Er seufzte, blickte Kirk eine Weile an. „Wir hatten
... Glück?“
Kirk lächelte schräg.
„Glück? Ich muss mich verhört haben ... besser ich hole McCoy.“
Spock rollte mit den Augen.
„Er wird ohnehin in den nächsten Minuten hier erscheinen. Was ist geschehen?“
„Erinnerst du dich nicht?“
Spock runzelte die Stirn.
„Nicht an die Phasen in denen ich besinnungslos war. Ich erinnere mich an die
Pflanze ...“ Spock schauderte kurz. „Sie kam näher, doch ich konnte sie nicht
wirklich lokalisieren. Ich hatte nicht mit meterlangen Greifarmen gerechnet und
sie überraschte mich, zog mich aus der Höhle. Ich habe dich gerufen und als
nächstes sprang mich das Raubtier an, was ich seit mehr als zwei Stunden
beobachtet hatte.“
Kirk nickte. „Ich bin
aufgewacht, ....durch deinen Schrei. Ich hätte besser wach bleiben sollen.“
Spock schüttelte langsam den
Kopf, suchte nach Kirks Hand und griff sie fest. „Das hätte nichts geändert.“
„Ich hätte es verhindern
können, vier Augen sehen mehr ...“
„Jim.“ Spocks Griff um seine
Hand wurde fester. „ICH konnte es nicht angemessen sehen ... was hättest du
sehen wollen?“
„Ich hätte zumindest den
Angriff des Raubtieres verhindern können.“
„Und dich der Gefahr
aussetzen, dass diese Pflanze dich ebenfalls erwischt? Dort wo du geschlafen
hast, warst du sicher. Sicher genug, um mir zu Hilfe zu kommen.“
Spock setzte sich wieder
halb auf, stützte sich auf den Ellenbogen. „Nach dem Gericht durch das mein
Körper gegangen ist und wie er sich noch immer anfühlt, wage ich zu bezweifeln,
dass du das Gift dieser Kreatur überlebt hättest ...“
„Dem stimme ich zu“, kam
McCoys Stimme von der Tür. Kirk wirbelte erschrocken herum, wollte seine Hand
aus Spocks ziehen, doch der Vulkanier hielt ihn fest und sah ihn durchdringend
an. Es entging McCoy nicht, dessen Blick ihre Hände kurz streifte. „... und
auch Sie sind nur knapp davon gekommen, Mr. Spock. Wie fühlen Sie sich?“
Spock verfolgte den Arzt mit
den Augen, als er prüfend die Bioindikatoren ablas und sah wieder zu Kirk als
er antwortete. „Ich ... fühle mich müde, jedoch ... wohl.“
McCoy sah ihn erstaunt an
und dann zu Kirk, dessen Gesicht eine eigenartige Farbe bekommen hatte. „Ist
dir an deinem Ersten Offizier etwas ungewöhnliches aufgefallen, Captain? Er
scheint etwas untypisch ... menschlich.“
Kirk sah den amüsierten
Blick in Spocks Augen und beschloss mitzuspielen. „Es ist mir auch schon
aufgefallen, dass etwas anders ist. Es muss das Restgift sein ...“
„Oder Ihre Arzneien, Doktor.
Sie haben immer eine verheerende Wirkung auf mein System“, murrte Spock und
bedachte den Arzt mit einem missbilligenden Blick.
„Da haben wir es wieder ...
hätten Sie eine normale Blutzusammensetzung wäre das kein Thema, aber so ....“
McCoy klatschte in die Hände. „ ... was rede ich... Sie gehören noch ins Bett,
Mr. Spock.“
„Ich stimme Ihnen zu, Doktor
und nirgendwo anders möchte ich im Augenblick sein.“ Spock drückte kurz Kirks
Hand, schien zu zwinkern und ließ sich seufzend zurücksinken. Kirk sah ihn
erstaunt an, dann zu McCoy, der ebenso perplex aussah und dessen Augen von
einem zum anderen huschten. Spock hatte seine unschuldigste Miene aufgelegt und
beide Augenbrauen verschwanden unter dem dunklen und wieder gekämmten Pony.
„Nun ...“, räusperte sich McCoy und schluckte. „Also
... dann ... Jim, mach nicht mehr so lange. Wir wollen doch nicht, das unser
Erster Offizier die Weihnachtsfeier verpasst und vorher muss er schlafen.“
Spocks Augenbraue schoss in
die Höhe und er sah Kirk fragend an.
„Sie haben sie verschoben,
Spock. Wegen ...des Sturms.“
„Verschoben? Das ist nicht
logisch, ich war davon ausgegangen, dass das Datum eine besondere Stellung
einnimmt?“ Spock war irritiert.
Kirk grinste entschuldigend.
„Und ... unseretwegen, vermute ich.“ Die obligatorische Weihnachtsfeier der
Enterprise war seit jeher ein Termin gewesen, an dem der Vulkanier frühzeitig
dafür gesorgt hatte, nicht zur Verfügung zu stehen. Die diesjährige war davon
sicher keine Ausnahme. „Wirst du kommen?“
„Um mit anzusehen, wie sich
leistungsfähige Offiziere dem Alkoholgenuss hingeben und emotionale
Depressionen bekommen? Wohl kaum ...“ Spock sah Kirk angewidert an.
„Tja ... wie auch schon in
den letzten Jahren. Ich hatte mit nichts anderem gerechnet, mein lieber Mr.
Spock.“ McCoy wandte sich zur Tür und hielt an, bevor er den Raum verließ.
„Aber Sie werden mir zustimmen ... wir können ja wohl kaum das Fest der Liebe
feiern, wenn der Captain und Erste Offizier sich nicht an Bord befinden. Also
haben wir es schlicht ... verschoben.“
Spocks Augenbrauen flogen
unter den Pony und er sah irritiert von McCoy zu Kirk. „Fest der ... Liebe?“
Kirk nickte unschuldig. „So
ist es. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass wir noch immer die
unbestätigte Geburt eines .... zugegeben göttlichen Kindes feiern?“
Spock sah nachdenklich von
Kirk zu McCoy und wieder zu Kirk. „In diesem Fall ...“ Er schloss die Augen und
klang müde. „Werde ich eine Teilnahme in Erwägung ziehen ...“
Kirk hörte wie McCoy an der
Tür überrascht Luft holte und sah ihn scharf an. Der Arzt hob die Hände und
wiegelte ab. „....nicht zu lange Jim, er braucht wirklich Schlaf.“ Damit war er
verschwunden.
Kirk sah ärgerlich zu Spock,
der ihn müde aus einem Auge anblinzelte. „Was sollte das jetzt, ... Mr. Spock?
Du weißt, was er mich fragen wird, wenn ich diesen Raum verlasse.“
„Ich denke nicht, dass
er ... fragen wird.“ Spock schloss das
Auge wieder und drehte sich zur Seite, wickelte sich dabei halb um Kirk und
seufzte, als seine Hand über Kirks Rücken fuhr. „Aber, ... du könntest ja
einfach in diesem Raum bleiben ...“, murmelte er.
Kirk konnte nicht anders,
musste lächeln. Spock zeigte selten so viel Offenheit und Wärme. Was hatte
dieser unfreiwillige Aufenthalt auf dem Planeten und die Nacht in der Höhle
noch geändert? Er begann, ihn noch mehr zu lieben. Seufzend stand er auf.
Nachdem er prüfend zur Tür gesehen hatte, beugte er sich über den halb
schlafenden Vulkanier und gab ihm einen sanften Kuss auf eine Ohrspitze. „Ich
muss auf die Brücke ... und du musst schlafen ... aber ich werde zurückkehren
...“
„Ich werde hier sein ...“,
murmelte Spock, halb am einschlafen, ein sanftes Lächeln auf seinem Gesicht.
Stelenan
.... was
die wohl auf oder besser nach ihrer Weihnachtsfeier so machen?
Ich
wünsche euch allen ein angenehmes Fest.

Extras von Acidqueen und
Stelenan