Autor: Liliane Romano

Email: liliromano@arcor.de

Art: ST – Erotikstory mit Spock

Titel: Liebesnacht mit einer Frau

Alter: NC17

Hinweis: Das Star Trek – Universum gehört mir nicht und ich verdiene damit kein Geld. Ich spiele nur ein wenig mit den sexy Jungs und den netten Mädels, die dort wohnen.

 

 

 

Überwältigt von ihrem eigenen Anblick konnte die Frau den Blick nicht vom Spiegel lösen. Fasziniert glitten ihre großen, leuchtenden Augen über ihr Abbild auf dem Glas vor sich. Halblanges goldblondes Haar fiel ihr weich und lockig über die Schulter. Volle rote Lippen formten stumm Laute der Verblüffung über ihr Aussehen. Es schien, als ob sie sich in sich selbst verlieben würde.

Ihre Hände strichen hingerissen über den Seidenmantel. Er leuchtete golden und rot und vervollständigte den Eindruck eines Engels.

Sie hatte sich den frisch geschenkten Seidenmantel soeben erst angezogen und doch öffnete sie ihn jetzt wieder. Sie berührte berauscht ihre glatte, gebräunte Haut, ließ ihre Hände ihren Körper hinab gleiten und entrückt über ihren Venushügel streicheln. Wie schön sie war. Eine wunderschöne Frau Ende 30. Sie erkannte ihre Sinnlichkeit, ihre überwältigende erotische Ausstrahlung. Ja, sinnlich war sie, aber ihr attraktiver weiblicher Körper war noch nie von einem Mann berührt worden. Doch jetzt würde er von diesem wundervollen Vulkanier berührt werden, den sie liebte. Von Spock, der in diesem Augenblick vor dem Kamin kniete und das Feuer schürte. Das Kaminfeuer. Ihr eigenes Feuer hatte er schon längst bis zu unglaublicher Hitze geschürt.

Der Vulkanier würde in wenigen Minuten in sie eindringen, sie endgültig zu einer richtigen Frau machen. Sie lachte leise über diese Ironie. Einerseits strahlte sie pure Sinnlichkeit und Erfahrung aus, andererseits war sie noch unberührt. Aus einem sehr ungewöhnlichen Grund war ihr formvollendeter weiblicher Körper noch so jungfräulich. Noch kurze Zeit. Sie freute sich auf den Moment, an dem der Vulkanier dies ändern würde. Sie hatte sich dieses spezielle Geschenk von Spock zu Weihnachten gewünscht.

 

Sie schloss den kurzen Seidenmantel wieder und betrat das Zimmer. Spock erhob sich von den Knien und näherte sich ihr zögernd. Dann schlossen sie sich in die Arme und die Frau rieb sich sehnsuchtsvoll an seinem Körper. Er versenkte seinen Gesicht in ihrem Haar und sog ihren Duft ein. Sie drehte den Kopf und lächelte ihn an. Zurückhaltend und zugleich sehnend erwiderte er ihr Lächeln. Er ergriff ihre Hand, führte sie an dem geschmückten Weihnachtsbaum vorbei zu dem lodernden Kamin und zog sie auf die davor liegenden weichen Felle.

Sie küssten sich und die Frau setzte sich ohne zu zögern auf den liegenden Mann. Sie zog ihm sein schwarzes Hemd über den Kopf und glitt mit ihrer Zunge über sein schwarzes Brusthaar. Dann hob sie ihren Blick und lächelte ihn verschmitzt an. Erwartungsfroh öffnete sie seine Hose und ergriff fasziniert sein Geschlecht. Sie rutschte ein Stück tiefer und umfasste es mit ihrem Mund. Spock stöhnte auf und drehte sie auf den Rücken. Entschlossen zog er den Seidenmantel beiseite, befreite ihre vollen und festen Brüste.

Die Frau bemerkte Spocks Faszination an ihrem weiblichen Körper.

„Ich bin eine Frau und gefalle dir trotzdem so sehr? Muss ich mir um deine Treue zu mir etwa Sorgen machen?“ Sie grinste ihn keck an an. „ Du sagtest doch, du bevorzugst das männliche Geschlecht...“

„So ist es. Aber du bist eine Ausnahme.“

„So? Und wie war das mit Leila? Oder mit Droxine und Zarabeth? Vielleicht gab es auch noch ein paar andere, von denen ich nichts weiß...Bist du sicher, dass du deinem männlichen Partner nie untreu werden wirst, wenn du weibliche Körper so magst?“

Der Vulkanier klang amüsiert. „Das musst ausgerechnet du sagen. Mit wievielen Frauen hast du denn in den letzten 20 Jahren dein Bett geteilt? In vollem Bewusstsein – im Gegensatz dazu, wie es bei mir mit Leila und Zarabeth gewesen war. Du bist in der ganzen Galaxie berühmt für deine Frauengeschichten.“

„Oh...und da habe ich mich in dich, einen Mann, verliebt? Seltsam...findest du nicht auch?“

Sie lachten beide leise.

„Tu es, Spock. Tu es jetzt. Ich will es. Deshalb sind wir doch hier. Deshalb habe ich mir dieses ungewöhnliche Weihnachtsgeschenk gewünscht. “

„Nicht so ungeduldig, ich möchte es nicht so schnell enden lassen...“

Die Frau richtete sich auf. „Also doch! Es gefällt dir wohl doch außerordentlich, mit einer Frau zusammen zu sein? Was wird nur Jim dazu sagen...“

Wieder erklang das helle Lachen der Frau und brachte den Vulkanier zum Aufseufzen.

„Tu es“, bat sie ihn noch einmal, „ich möchte dich in mir spüren...“

Der Vulkanier drehte sie wieder auf den Rücken und liebkoste ihren Körper. Seine Zunge und seine Hände zeichneten ihre perfekten Konturen nach. Die Hitze der vulkanischen Haut ließ ihre Erregung noch mehr steigen. Staunend bemerkte sie, wie sich Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen sammelte.

„Unglaublich“, flüsterte sie, „ich habe das bei Frauen schon erlebt, doch trotzdem war es mir bis heute fremd.“ Zaghaft legte sie ihre Hand an diese vor Lust feuchte Stelle. Ehrfurchtsvoll streichelte sie ihre weiblichste Stelle, fuhr mit ihren Fingern durch ihre Spalte, ertasste den engen Eingang zu ihrem Körper.

Sprachlos vor Faszination betrachte sie der Vulkanier, versank in ihrem Anblick.

„Komm in mich, öffne mich, Geliebter...“

 

Spock drückte sanft ihre Beine auseinander. Mit einer einzigen Bewegung drang er in sie ein.

Ein überwältigendes Gefühl irgendwo zwischen Lust und Schmerz erfasste sie. War es nur Einbildung oder spürte sie tatsächlich wie sie entjungfert wurde?

Der Vulkanier bewegte sich in ihr, erst langsam, mit tiefen Stößen, dann schneller. Die Frau drängte sich ihm entgegen, genoss jede seiner Bewegungen. Spock stöhnte leise auf und kam in ihr. Als sie spürte, wie er seinen Liebesaft in ihr vergoss, erreichte auch sie den Höhepunkt.

 

Schwer atmend lagen sie aufeinander.

„Noch einmal, Spock. ich will es noch einmal...“

Wieder streichelten sie einander und setzten ihre Liebesspiel fort....Als sie eine Weile später wieder ermattet beieinander lagen, zog der Vulkanier mit letzter Kraft eine Decke über sie beide.

„Wie lange noch?“ Fragte die Frau schläfrig.

„Zwei Stunden, 19 Minuten“, antwortete Spock.

„Und habe ich dich richtig verstanden, wenn ich eine zweite Dosis von dem Mittel nehme, bleibe ich für den Rest meines Lebens eine Frau?“

„Ja, Jim.“

„Was hältst du davon, wenn ich es tue?

Erschrocken richtete sich der Vulkanier auf. „Nein!“

„Nein?“

„Jim, als Mann mag ich dich noch viel mehr. Komm nicht auf dumme Gedanken.“

Jim lächelte schelmisch. „Ich glaube es nicht...du fällst darauf rein!“

Misstrauisch musterte Spock seinen Freund im Körper einer Frau. „Ein Scherz?“

„Natürlich ein Scherz. Übrigens kann ich als Frau nicht in dich eindringen und darauf möchte ich eigentlich nicht verzichten.“

Er räkelte sich, schloss die Augen.

„Aber ich wollte es unbedingt einmal erleben, wie es ist eine Frau zu sein. Vor allem, wie sich die Liebe mit dir anfühlt, wenn ich eine Frau wäre.“

„Ich habe den Eindruck, es hat dir gefallen.“

„Es war überwältigend. Du warst wundervoll, Spock. Danke für dieses Weihnachtsgeschenk. Wie bist du eigentlich an dieses Verwandlungs - Zaubermittel gekommen?“

Spock legte seinen Finger auf Jims Mund. „Das möchte ich nicht verraten.“

Sie schmiegten sich aneinander und schliefen erschöpft ein.

 

Als Jim erwachte, tastete er nach seinem Geschlecht. Ja, es war wieder dort, wo es sein sollte. Er war wieder ein Mann.

Er öffnete die Augen und blickte geradewegs in die seines geliebten Vulkaniers. Spock lächelte und zog ihn auf die Beine, drückte ihn an sich.

„Es ist neun Uhr und wir haben Weihnachtsmorgen, t’hy’la. Lass uns den Tag nicht verschwenden.“

Jim nickte und folgte Spock ins Bad.

Später schürte Spock das Feuer im Kamin neu und Jim öffnete die Jalousien. Strahlender Sonnenschein lag über dem Schnee draußen und ließ ihn leuchten.

 

Spock servierte ihnen am Kamin ein Frühstück aus Pfannkuchen mit Ahornsirup. Jim ließ es sich schmecken und tastete versonnen nach dem schimmernden Morgenmantel, der noch immer auf den Fellen lag.

„Ein faszinierendes Gefühl war das letzte Nacht. Findest du nicht auch, Spock?“

„Ja, faszinierend. Aber zum Glück bist du jetzt wieder so wie ich dich am liebsten mag....“

 

 

Ende