Ein
Königreich für einen Mistelzweig 2
2003
Serie:
TOS
Code:
G
Feedback:
tlen2@freenet.de
Summe:
Die Suche geht weiter
Fortsetzung
zu Teil 1
Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.
Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.
„Das gibt’s doch nicht.“ Enttäuscht setzte sich Jim auf
einen großen, gelben Stein. „Weit und breit kein Mistelzweig.“ Sie hatten seit
drei Stunden den Wald in alle Richtungen durchkämmt. Ihm taten die Füße weh.
Vom Hals durch das dauernde nach-oben-Schauen ganz zu schweigen. Außerdem hatte
die hiesige Moskitospezies offensichtlich großen Geschmack an ihm gefunden, wie
zahlreiche unangenehme Stiche bewiesen.
„Warum gibt es hier so etwas nicht?“, wandte sich Jim
fragend an Spock.
„Captain, es gibt viele Gründe warum eine bestimmte Spezies
auf einem Planeten existiert oder nicht. Zum Beispiel..:“
Kirk winkte ab. „Schon gut, Spock. Für einen wissenschaftlichen
Vortrag habe ich jetzt wirklich keine Nerven mehr.“
Er schnappte seinen Kommunikator auf und erkundigte sich bei
den anderen Landegruppen – nachdem sich ihre Suche als schwieriger als erwartet;
entpuppte, hatte er weitere Truppen nach unten und in andere Wälder beordert –
nach dem Stand der Suche. Fragte dann auch Uhura, wie es mit der Suche aus dem
Orbit aussah.
„Nichts.“ Jim schüttelte enttäuscht den Kopf.
„Warum nehmen wir denn nichts von diesem rosa Strauch, der hier
überall rumwächst. Der sieht doch sehr hübsch aus“, schlug McCoy vor.
„Der hat doch keine Beeren“, bedauerte Jim. „Und ich brauche
Beeren.“
„Dann der gelbe, der hatte welche. Vielleicht sind sie ja
essbar.“
„Davon würde ich abraten, Dr. McCoy“, erwiderte Spock.
„Diese Früchte wären für den menschlichen Organismus giftig.“
„Captain“, wandte der Vulkanier sich dann in Kirk. „Wenn ich
Sie daran erinnern darf, dass in 32,57 Minuten die Dämmerung einsetzt. Es wäre
ratsam, wenn wir uns zur nächstgelegenen Lichtung begäben. Es ist schwierig uns
aus diesem dichten Wald zu beamen.“
Jim seufzte und erhob sich. „Ja, das war’s dann wohl.
Weihnachten ade“
„Captain, ich verstehe nicht, warum ein Mistelzweig für Sie
solche eine Bedeutung fürs Weihnachtsfest hat?“
„Ach, Spock, Sie verstehen so einiges nicht.“ Jim wandte
sich rasch ab, damit der Vulkanier nicht die Traurigkeit in seinen Augen sah.
Wenn er doch nur einen Weg finden könnte, Spock zu erklären, was er für ihn
empfand. Und wenn Spock doch nur diese Gefühle erwidern würde. Er hatte sich so
darauf versteift, Spock unter dem Mistelzweig zu küssen und dann aus der
Reaktion des Vulkaniers seine weiteren Schritte abzuleiten – die anderen
mussten ihn glatt für besessen halten.
„Sie sollten sich einmal mit irdischen Weihnachtsbräuchen
beschäftigen, Spock. Sie könnten noch einiges lernen“, riet McCoy.
„Moment mal“, unterbrach Jim ihn aufgeregt. „Was ist das da
oben?“ Er deutete auf einen der Baumwipfel, nahm dann den Feldstecher, den er
sich wegen der Höhe der Bäume hatte herunter beamen lassen, zur Hand und sah
nach oben. „Es ist sogar grün und hat einige Beeren“, stellte er fest.
Spock richtete seinen Tricorder aus. „Es besteht in der Tat
eine recht große Ähnlichkeit mit dem irdischen Visum Album und die Beeren sind
essbar“, berichtete er.
Kirk strahlte. „Endlich!“
„Aber wie willst du das von da oben herunterbekommen?“,
fragte McCoy skeptisch. Der Baum schien fast 100 Meter hoch zu sein.
„Wir könnten versuchen, es mit einem gezielten Phaserschuss
vom Stamm zu trennen“, schlug Spock vor.
“Und es dabei womöglich verbrennen oder es fallen die Beeren ab. Nein, kommt
nicht in Frage.“ Jim überlegte. „Ich werde persönlich hinaufklettern.“
„Du kannst unmöglich da hinauf“, warf McCoy ein. Er musterte
den Baum. Die ersten 30 Meter waren absolut glatt, da konnte kein Mensch Halt
finden. „Vielleicht kann Scotty ihn einfach an Bord beamen:“
„Ich hätte noch einen anderen Vorschlag, Captain“, ergänzte
Spock.
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„Diese neuen Antigrav-Stiefel sind wirklich eine prima
Erfindung.“ Jim strahlte, als er wieder sicher auf dem Boden landete, den Zweig
in seinen Händen. „Ich danke Ihnen Spock. Jetzt kann Weihnachten kommen“