Sturm
5/8
Stelenan
Paarung: K/S
Code: NC-17
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Disclaimer:
Leider, leider gehören die Jungs
nicht mir. Spock und Kirk sind Eigentum von anderen hellen Geistern. Meine
Geschichte ist reine Fanfiction, ich verdiene damit kein Geld und möchte keine
Urheberrechte verletzen. Wenn jemand gleichgeschlechtliche Paarungen nicht mag
und/oder unter 18 ist dann sucht er sich bitte andere Literatur.
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5 – Neue
Welten
Mutig ließ Kirk seine Hand
durch die wirren schwarzen Haare wandern und strich mit dem Daumen über ein
spitzes Ohr. Er hatte die eleganten Ohren schon immer berühren wollen. Spock
schnappte zitternd nach Luft und hob leicht den Kopf. Er sah Kirk aus nur noch
halbgeöffneten Lidern an und atmete flach durch den leicht geöffneten
Mund.
„Was würden Vulkanier jetzt
tun, Spock?“, fragte Kirk und strich mit einem Finger über eine Ohrspitze.
Wieder zitterte Spock leicht und schnappte nach Luft. Mühsam öffnete er die
Augen, brauchte einen Moment, um sich zu sammeln.
„Sie würden ... sich ...
mental berühren.“
„Du meinst eine
Gedankenverschmelzung?“
Spock nickte zögernd. „Ähnlich
... ja.“
„Tu es, Spock, wenn es das
ist, was deine Natur verlangt.“
„Nein ... Ich bin nicht
sicher, dass ich in diesem Moment noch in der Lage bin, es richtig ... zu
kontrollieren, Jim. Ich bin nicht sicher, ob es überhaupt etwas gibt, was ich in
diesem Moment noch kontrollieren kann. Ich habe nie ... war nie intim, nicht in
dieser Form. Nicht mit meinem T´hy´la ... Es ist ... neu.“
Kirk nickte langsam und
verstand. Die Feinheiten vulkanischer Sexualität mochten ihm zwar fremd sein,
doch soviel hatte er verstanden, dass Spock unerfahren war. Er mochte das
Gefühl der Erregung kennen, doch nicht was danach kam, nicht was es wirklich
bedeutete. Vertrauen und Loslassen. Kirk rutschte näher zu ihm, ohne seine Hand
von Spocks Kopf fortzunehmen. „Vertrau mir ... mein Freund.“
Spock nickte zögernd.
Kirk legte seine andere Hand
an Spocks Gesicht und zog ihn langsam zu sich. Er wusste, was kommen würde,
wenn sie sich küssten, dass er selbst erregt werden würde. Doch es war noch
besser als das erste Mal. Spock erwiderte den Kuss, leidenschaftlich, mutiger
und nach einiger Zeit sogar fordernd. Er begann unruhig zu werden und stöhnte
leise in Kirks Mund, als seine Ohrspitzen erneut stimuliert wurden.
Kirk löste den Kuss und fand
zwei kohlrabenschwarze, verlangende Augen vor sich. Jetzt, schoss es ihm durch
den Kopf. Selbst wenn er jetzt noch stoppen wollte, er bezweifelte das Spock es
zulassen würde. Doch er wollte nicht stoppen. Jetzt war der Moment.
„Leg dich hin ...“,
flüsterte er und drückte Spock zurück auf die weiche Thermodecke. Der Vulkanier
ließ sich bereitwillig zurücksinken und erst jetzt bemerkte Kirk die markante
Wölbung unter der Decke.
Sanft legte er eine Hand
darauf. Spock holte zischend Luft durch die Zähne und bog den Kopf nach hinten,
keuchte leise weiter als Kirk sanft über die Decke strich und sie schließlich
fortzog.
Kirk manövrierte sich
zwischen Spocks Beine und begann, den sich rasch hebenden und senkenden
Brustkorb mit Küssen zu bedecken, wanderte entlang der weichen Haarlinie tiefer.
Nur sein eigener schwerer Atem und Spocks leises Stöhnen waren zu hören. Der
Vulkanier war in Ekstase und er, Kirk, brachte ihn dazu.
Kirk verharrte knapp über
Spocks Geschlecht, blies sanft darüber. Ein Schaudern lief durch den schlanken
Körper unter ihm. Aus den Augenwinkeln konnte Kirk sehen, wie sich Spocks Hände
rhythmisch in die Decke krallten. Er lächelte, als er daran dachte, wie fixiert
Vulkanier auf ihre Hände waren und wie sehr diese Bewegung der von Katzen
ähnelte, wenn sie sich wohl fühlten.
„Was wirst du mit deinen
Händen tun ...“, flüsterte Kirk und wusste, dass sein Atem verlockend über
Spocks Organ strich wenn er sprach ... „ ... wenn ich dies tue?“ Ohne
Vorwarnung strich er mit der Zunge über die volle Länge von Spocks erigiertem Geschlecht
und nahm es in den Mund.
Spock schrie, stieß Silben
auf Vulkan aus und bäumte sich unvermittelt auf. Fast hätte er Kirk abgeworfen,
doch kräftige Hände hielten plötzlich seinen Kopf zu beiden Seiten.
//Jim ... Jim ... Jim ...
//, hallte es durch Kirks Kopf und eine Woge von Leidenschaft und Verlangen
brandete über ihn hinweg. Spocks? Kirk stöhnte, als sich Ekstase einen Weg in
sein eigenes Organ bahnte und bearbeitete gleichzeitig Spocks Geschlecht mit
der Zunge.
„Nein ...“ Spock zog Kirk
mühelos zu sich hoch. Starke Arme umfassten ihn und eine Hand war an seinem
Hinterkopf. Spock sah ihn für Sekunden aus glasigen Augen an, Liebe und
zugleich wildes, ungezügeltes Verlangen in den dunklen Pupillen, wie Kirk es
noch nie gesehen hatte. Dann suchte er seinen Mund und fand ihn. Der Kuss war
fordernd, leidenschaftlich und Kirk ließ sich in ihn fallen.
Ihre Geschlechter berührten
sich und Spock hob seine Hüften, wickelte seine langen Beine um Kirks. Ekstase schoss
wie ein elektrischer Schlag durch Kirks Körper und er keuchte, vergrub seine
Hände in Spocks Haaren. Er fand die Ohrspitzen und begann sie zu stimulieren.
Spock bäumte sich auf und
keuchte hektisch nach Luft als seine Sinne begannen, ihn zu überfordern. „Jim
... Jim ... ich ... sterbe ...“
„Du wirst leben .... lass es
geschehen ...“, ächzte Kirk und verschloss den Mund des Vulkaniers mit seinem.
Spock stöhnte und begann zu
zittern als Kirk ihre Geschlechter aneinander rieb. Kräftige Hände pressten
sein Becken hinunter und Kirk begann Sterne zu sehen und japste, als ihn die
Welle eines Orgasmus abrupt mit sich spülte. Spock schrie kurz nach ihm auf und
begann unkontrolliert hektisch zu keuchen und zu zucken.
Warmer und heißer Samen
mischte sich zwischen ihren Bäuchen und Kirk griff nach dem in den Nacken
gebogenen Kopf seines Freundes, zog ihn zu sich. Er wollte diesen Anblick nicht
vermissen und strich mit der anderen Hand die dunklen Haare aus der Stirn. „Ich
bin bei dir ... es ist gut ... es ist gut....“
„Jim ... T´hy´la ...“ Tränen liefen
aus den weit geöffneten Augen des Vulkaniers und er schnappte nach Luft wie ein
Ertrinkender, schrie leise, während sich sein Organ pumpend entleerte. Es
dauerte lange, länger als bei Menschen, doch schließlich sah Spock ihn
verwundert und ungläubig an, bevor er keuchend die Augen schloss.
Der warme bebende Körper
unter Kirk erschlaffte zitternd und er strich behutsam über die heiße Stirn,
hauchte einen Kuss darauf und zog den Vulkanier an sich. „Es ist alles gut
...“, murmelte Kirk und strich über die warme Haut, bis Spock sich langsam
wieder beruhigte. Sie blieben eine lange Zeit so liegen, ohne zu sprechen oder
sich zu bewegen.
Irgendwann legte sich Kirk
neben Spock und zog die Decke über sie, strich weiter durch die dichten
schwarzen Haare und über die weiche Brustbehaarung. Spock drehte seinen Kopf zu
ihm und sah ihn eine Weile nur an. Er griff nach einer Weile nach Kirks Hand
auf seinem Brustkorb und führte sie zu seinem Mund, berührte die Fingerspitzen
sanft mit den Lippen.
„Ich ... dachte ich verlöre
meinen Verstand und verlor ihn ... an dich, ... ich ... ich dachte ... ich
würde sterben ... und ich starb ... in deinen Armen nur um mehr zu leben, in
deinen Armen ... immer warst du bei mir. Mein T´hy´la ... ich werde immer dein
sein. Ich fühlte mich nie so ... in Frieden wie in diesem Moment. Jim Kirk, ...
Liebe, wie es Menschen nennen.“ Spock strich mit zwei Fingern über Kirks
Schläfen. Ashaya T´hy´la … in Vulkan.
Kirk lächelte glücklich als
er Spocks ruhige Präsenz in sich spürte. „Ich bin ... glücklich, Spock. Es war
... unglaublich.“
Spock nickte sanft. „Ich
weiß, ich spüre es. Ich fühle es auch .... es ist ein angenehmes Gefühl ... ich
habe keine Worte ... noch nicht .... Und ... du bist hungrig.“ Eine amüsierte
Augenbraue wanderte nach oben.
Kirk lachte leise. „Stimmt
... aber ich habe keine Ambitionen dieses Nest hier zu verlassen.“
„Ich verstehe ...“ Spock
lächelte schräg. Untypisch für ihn, doch Kirk ahnte, dass er sich schneller an
diese neue Offenheit gewöhnen würde, als ihm lieb war. Er sah fast wie ein
Junge aus, mit wirren Haaren und diesem schrägen Lächeln. Nur er würde es zu
sehen bekommen, wusste er.
Spock seufzte und setzte
sich auf. „Unglücklicherweise ... habe ich auch Hunger und der Stein beginnt
sich abzukühlen. Außerdem ist eine Reinigung nötig.“ Spock hob eine
missbilligende Augenbraue, als er unter die Decke sah und das trocknende Sperma
auf seinem Bauch betrachtete.
Kirk murrte, als sich der
warme Körper neben ihm bewegte und kühle Luft unter die Decke kroch. Spock sah
erstaunt zu ihm. „Die Decke hat eine Heizfunktion, soll ich sie aktivieren
Jim?“
„Ich dachte du bist die
Heizfunktion?“, protestierte Kirk.
Wieder eine Augenbraue und ein
schräger Seitenblick. Dann stand Spock mit einer eleganten Bewegung auf und
suchte seine Hose, die inzwischen getrocknet war. Er fand sie neben dem Stein,
rieb sich mit einem Tuch aus dem Rucksack den Bauch ab und warf es zu Kirk. „In
diesem Fall ... werde ich diese spezielle Heizfunktion erst in einigen Minuten
reaktivieren.“
Kirk lachte und angelte das
Tuch, um sich selber zu reinigen, sah nebenbei zu wie Spock durch den Rucksack
nach ihren Notrationen suchte. Vulkanier aßen nicht viel, Spock war das beste
Beispiel. Dünn, fast mager und voll bepackt mit schlanken vulkanischen Muskeln.
Es war Kirk ein Rätsel wo diese hageren Körper ihre fast unerschöpfliche
Energie herbekamen. Doch wenn ein Vulkanier hungrig war, dann war er es, wusste
er.
Nach einigen Minuten und
etwas Geschick mit einem Heizgerät kehrte Spock mit zwei Schalen warmer,
dickflüssiger Suppe an die Decke zurück.
„Was ist das?“, fragte Kirk
skeptisch.
„Ration Nr. 3a ...“ Spock
reichte ihm einen Löffel. „Starfleet Standard – Broccoli-Suppe, mit Kartoffeln,
angereichert mit Vitaminen und Proteinen, die lebensnotwendig sind. Allerdings
...“ Spock probierte einen Löffel und nickte zustimmend. „Wie ich vermutet
habe, ...sie ist versetzt mit Kräutern, die unsere Bordküche hinzugefügt hat
... Mr. Nielsen hat bereits des Öfteren bemängelt, dass diese Rationen
geschmacklich rückständig sind und sie vermutlich verfeinert. Sehr zum Vorteil
...“
„Spock, iss sie einfach,
bevor sie kalt wird, anstatt sie zu überreden gut zu schmecken“, beendete Kirk
den Vortrag seines Freundes. Spock sah ihn beleidigt an und begann dann
schweigend, seine Suppe zu löffeln.
Er wirkte äußerlich fast
wieder wie der beherrschte Erste Offizier, den Kirk kannte. War es erst weniger
als eine halbe Stunde her, dass dieser Körper zitternd und in Ekstase in seinen
Armen gelegen hatte? Doch ihm entgingen nicht die sowohl neugierigen als auch
liebevollen und scheuen Blicke, die ihm der Vulkanier zuwarf, wenn er sich
unbeobachtet fühlte. Bei einem dieser Blicke erwischte ihn Kirk und erwiderte
ihn. „Du bist unsicher?“
Spock zögerte und nickte
schließlich.
„Ich auch ... aber ... wenn wir es öfter ...“
Spock runzelte die Stirn.
„Öfter?“
Kirk grinste, als er sah wie
der Vulkanier leicht grün anlief. „Du hast keine Ahnung, was du in mir auslöst
oder? Mister? Ich möchte jeden erreichbaren Zentimeter deines Körpers genauso
gut kennen wie meinen eigenen und ...“
„Jeden?“ Spock schluckte
nervös Suppe und stellte die Schale klappernd ab.
Kirk verschränkte die Arme
vor der Brust und rutschte etwas unter die warme Decke, als er seine Schale
wegstellte. „Jeden ...“
Spock sah ihn
undurchdringlich an und zitterte plötzlich kurz. Schon wieder erregt? Der Farbe
seines Gesichts nach und der erneuten Wölbung in seiner Hose nach zu urteilen war
es tatsächlich der Fall. Kirk grinste kopfschüttelnd über seinen Freund.
„Spock, du siehst mir nicht aus, als hättest du etwas gegen eine Widerholung
einzuwenden.“
Spock hob eine Augenbraue
und hüllte sich in die Würde eines Ersten Offiziers. Er öffnete den Mund,
wollte etwas sagen doch das Piepen des Tricorders unterbrach ihn. Blitzschnell
schossen seine Augen zu dem Gerät, dann zurück zu Kirk, der sich unwillkürlich
anspannte. „Ein Tier?“
„Es war bereits lange ruhig.
Dieser Planet ist keinesfalls unbewohnt.“ Spock nickte stumm und stand auf,
griff nach dem Phaser und der dicken Jacke. „Bleib hier, Jim. Ich werde
nachsehen.“ Er nahm den Tricorder, änderte eine Einstellung und zog eine
Taschenlampe aus einer Jackentasche, die er jedoch nicht anschaltete.
„Warte ...“ Kirk stand auf
und wollte in seine Hose schlüpfen, doch Spock legte ihm eine Hand auf den Arm,
schüttelte den Kopf. Er sprach leise, als würden sie abgehört werden.
„Nein, bleib hier ... ich
habe eine bessere Nachtsicht und außerdem einen Phaser, Wenn es zu nah kommt,
werde ich es auch mit meinen Sinnen spüren können ... es ist sicherer wenn ich
nicht ... abgelenkt bin.“ Spock sah ihn eindringlich an. „Captain ...“, fügte
er hinzu und machte damit deutlich, dass er es ernst meinte und nicht aus einem
Beschützerinstinkt heraus.
Kirk nickte. „Gut, Mr. Spock
... aber ich werde mich dennoch anziehen.”
„Sehr wohl, Sir.“ Er neigte
den Kopf und verschwand in dem engen Gang, der von ihrer kleinen Höhle ins
Freie führte.
