Fröhliche
Weihnacht überall
T’Len
2003
Serie:
TOS
Code:
R, Tuppertrek
Feedback:
tlen2@freenet.de
Summe:
Wo ist bloß das Geschenk geblieben?
Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels nicht. Ich habe sie nur für ein bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.
Vielen Dank an Lady Charena fürs Beta.
„Das gibt’s doch nicht.“ Ungläubig
zerrte Jim den Inhalt seines Kleiderschranks heraus, warf ihn achtlos auf den
Fußboden. „Wo ist es bloß?“
„Na, das ist aber eine komische
Form des Weihnachtsputzes“, ertönte hinter ihm eine spöttische Stimme.
Jim fuhr erschrocken herum und
stieß sich dabei den Kopf an einem herausgezogenen Schubfach. „Aua“!“, schrie
er. „Musst du mich so erschrecken, Pille.“ Stöhnend rieb er sich seinen
Hinterkopf. „Jetzt kriege ich bestimmt eine Gehirnerschütterung.“
Leonard sah sich das Ganze an.
„Unsinn“, sagte er. „Da ist nicht mal eine kleine Beule. Deinen Dickschädel
haut sobald nichts um.“
Jim erwiderte sein Lächeln nicht,
fragte statt dessen: „Was willst du eigentlich hier.“
„Zuckerguss borgen. Ich habe
gerade Plätzchen im Ofen, aber mir ist der Guss ausgegangen.“
„Nimm dir welchen aus der Küche“,
antwortete Jim gleichgültig und verschwand wieder halb im Schrank.
„Suchst du was?“, fragte Len
neugierig, seine Plätzchen ganz vergessend.
„Mein Geschenk für Spock. Ich
hatte es schon vor Wochen in einem Katalog bestellt und ich war mir sicher, es
hier versteckt zu haben. Ich wollte es jetzt einpacken.“
Jim kam wieder zum Vorschein und
schüttelte den Kopf. „Aber es ist nirgends zu finden.“
„Was war es denn?“, Leonards
Neugier wuchs.
Jim grinste. „Ein neuer Vibrator,
der Jingle Bells spielt, wenn man... na du weißt schon...“
Len nickte verständnisvoll. „Klingt
sehr interessant“, meinte er und dachte, dass dies auch ein passendes Geschenk
für Scotty hätte sein können.
„Ich wollte mit ihm ein ganz
spezielles Weihnachtsfest feiern“, Jim seufzte. „Zimtplätzchen, Sandelholzöl,
Kerzen...“
„Bestell doch einfach einen
neuen“, schlug Len vor.
Doch Jim schüttelte traurig den
Kopf. „So kurzfristig liefern die mir doch nichts mehr vor Weihnachten. Ich
habe ja ein ähnliches Teil im Be-At-Euhse gesehen, aber...“
„Warum kaufst du es dann nicht
einfach dort?“
„Ich habe Hausverbot“, seufzte Jim
und erklärte – Leonards Frage zuvorkommend: „Alles nur ein Missverständnis,
glaube mir. Bloß weil ich so gern deren Dekoration gekauft hätte. Die haben
überhaupt kein Verständnis für ihre Kunden.“
Doch plötzlich hellte sich Jims
Miene auf, als ihm etwas einfiel. „Kannst du ihn nicht für mich kaufen gehen?“,
fragte er hoffnungsvoll.
Len nickte. „Ja, gern, wenn ich
meine Plätzchen fertig habe.“ In diesem Moment fiel ihm etwas ein. „Meine
Plätzchen“, rief er und stürzte hinaus.
///
Im hintersten Winkel des Gartens
spuckte ein enttäuschter Bones einen rosafarbenen Gegenstand wieder aus. Er
hatte gedacht, einen schönen Knochen gefunden zu haben, als er vorhin im
offenstehenden Schrank seines Herrchens stöberte, aber dieses Ding schmeckte
einfach abscheulich. Und nun begann es auch noch so seltsame Töne von sich
zugeben.
Aus dem Küchenfenster des
Nachbarhauses drang derweil verdächtiger Qualm
-Ende-