Titel: Geteiltes Leid (Adventskalender)
Autor: Lady
Charena (Nov. 03)
Fandom: Tuppertrek
Paarung: K/S, McC/Sc
Code: G, Humor
Archiv: TOSTwins HP, GermanKS
Beta: T'Len
Fortsetzung zu “Alle Jahre wieder” / “Braten oder nicht Braten...”, “Love is in the air” und „Weihnachtszeit 1 + 2“
http://tostwins.slashcity.net: Fanfiction in deutsch und englisch von T'Len, Lady Charena und ihren Freunden, sowie ständig aktualisierte Informationen zu allen Zines der TOS-Sisters
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„Hier!“
Energisch schob Scotty einen Becher über den Tisch. „Ich weiß, du trinkst nicht
gerne Alkohol, aber du siehst aus, als hättest du es nötig. Außerdem macht
Glühwein schon von innen warm.“
Mit einem Nicken akzeptierte
Spock den Becher und nippte daran. „Ich habe den Eindruck, es wird von Jahr zu
Jahr schlimmer mit den beiden. Seit Sara und Tommy aus dem Haus sind, ist Jim
unberechenbar.“
„Wem erzählst du das“,
seufzte Scotty. „Len ist ja nicht besser. Seit er die Praxis aufgegeben hat und
Scarlett und Duncan in New Moscow studieren, langweilt er sich den ganzen Tag –
und ich habe es auszubaden.“
Spock nahm noch einen
Schluck. Eigentlich schmeckte dieses Getränk gar nicht so schlecht – und
tatsächlich wurde ihm etwas wärmer. „Ich denke, so bald wir diesen Urlaub
überstanden haben, sollten wir uns zusammensetzen und beratschlagen, was wir
mit unseren Ehemännern anfangen. So kann das nicht weitergehen.“
Scotty nickte breit
grinsend. Er hatte schon den zweiten Becher Glühwein intus und fühlte sich
daher sehr entspannt. „Das ist eine gute Idee. Weißt du, wenn Len nur nicht so
ein Dickkopf wäre – er hat das Angebot bekommen, am Starfleet-Hospital junge
Ärzte auszubilden, die später auf Raumschiffen arbeiten werden. Und er hat
einfach abgelehnt, dabei wäre er ideal für den Job. Und er hätte wieder eine Aufgabe.“
Spock hatte seinen Becher
inzwischen geleert. Nein, das war wirklich nicht so übel, dieses Getränk. Es
machte wirklich sehr warm von innen. Ihm war inzwischen schon überhaupt nicht
mehr kalt. „Ich habe von der VSA das Angebot erhalten, für ein Jahr dort zu
lehren. Jim sollte eine Reihe von Vorlesungen halten. Die Gesundheit meiner
Mutter ist nicht mehr die Beste und sie kann Sarek nicht mehr auf seinen Reisen
begleiten. Dadurch ist sie manchmal sehr einsam. Sie hätte sich gefreut, wenn
wir ein Jahr auf Vulkan gelebt hätten. Aber Jim will einfach nicht.“
Scotty klopfte ihm
mitfühlend auf die Schulter - und ging erst mal, noch zwei Becher Glühwein von
einer der Buden auf dem Weihnachtsmarkt zu holen. Dass sie eigentlich nur ins
Dorf gegangen waren, um einen zweiten Weihnachtsbaum zu besorgen, hatte er ganz
vergessen. „Du hast recht, wir müssen etwas unternehmen“, meinte er, als er
zurück kam und zwei! Becher vor Spock stellte. Auf dessen fragenden Blick hin
sagte er: „Da ist so ne lange Schlange an der Bude.“
* * *
„Hier steckt ihr beide also!
Wir haben uns schon Sorgen gemacht.“
„Spock, ist alles in Ordnung
mit dir? Du siehst irgendwie komisch aus. Pille, guck doch mal!“
„Scotty? Ist irgendwas? Warum
siehst du mich denn so seltsam an? Ist dir nicht gut?“
„Spock? Warum sagst du denn
nichts?“
Seufzend stütze Scotty sich
an Spock. „Ich glau-glaube... der letzte Glüh-glühwein war nicht mehr gu-gut“,
meinte er. „Ich se-sehe zwei Len!“ Er kicherte. „Und... und da ist auch
Ji-jim... Seit wa-wann hast du einen Zwi-Zwilling, Jim?“
Spock erwiderte nichts. Er
litt an einem höchst seltsamen Phänomen, das ausgiebige Studien erforderte – an
Schluckauf.
Ende
Entscheidungen
von Acidqueen