Titel:       12 - Angriff der Kuschelviren

Autor:       Lady Charena

Serie:       Unser (T)Raumschiff

Paarung:            Käpt'n Kork, Mr. Schpuck, Schrotty, Die Pille

Rating:             G, Humor

 

 

Summe: Logbuch des Traumschiffs / Sternzeit 02-12-12

Lady Charena als Krankheitsvertretung von Käpt'n Kork und Mr. Schpuck:

"Aaaaaatttaaaacckkkeee!!!!!

 

 

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„Mir geht’s ja ssoooooo schlecht“, jammerte Kork.

 

„Stell’ dich nicht so an“, brummte Die Pille und packte das Fieberthermometer aus. „Und jetzt den Mund weit auf!“, kommandierte er.

 

„Ich bin krank“, quengelte der Käpt’n und zog die Bettdecke bis unters Kinn hoch.

 

„Es ist mir aufgefallen“, erwiderte der Arzt ungeduldig – immerhin hörte er sich diese Tiraden jetzt schon seit zwei Stunden an. „Aber ich habe eine gute Nachricht für dich – du wirst überleben.“ Vorausgesetzt, er brachte ihn nicht um.

 

Beleidigt schniefte Kork. „Du nimmst mich nicht ernst.“

 

Die Pille nutzte die Gelegenheit und steckte Kork das Thermometer in den Mund. „Genau!“, bestätigte er.

 

„Hmmmpf.“ Nun ja, es ist nicht gerade einfach, zu sprechen, wenn man ein Thermometer im Mund hat...

 

„Komisch“, brummte Die Pille ein paar Minuten später vor sich hin, als er die Werte ablas. „Du hast überhaupt kein Fieber.“

 

„Mir ist aber so heiß“, beschwerte sich Kork.

 

„Dann deck‘ dich nicht bis zur Nasenspitze zu.“

 

„Aber dann ist mir wieder kalt“, quengelte der Käpt’n weiter. Anklagend hielt er eine Hand hoch und nieste. „Schüttelfrost, siehst du? Das ist eine Grippe, eine Lungenentzündung!“

 

„Quatsch“, beschied der Arzt. „Du hast dich erkältet. Warum musstest du auch in den See fallen.“

 

Korks Unterlippe zitterte verdächtig. „Ich hab es schließlich nicht mit Absicht gemacht“, entgegnete er trotzig, raffte die Decke erneut hoch und drehte dem Arzt den Rücken zu. „Ich hoffe, es wird ein schönes Begräbnis“, murmelte er mit ersterbender Stimme.

 

Das Klopfen an der Tür verhinderte nur knapp, dass es tatsächlich eines gab...

 

„Was ist los?“, bellte Die Pille.

 

Verschüchtert streckte Schrotty den Kopf herein. „Ich... Hatschi!“

 

Der Arzt schnitt eine Grimasse. „Nicht noch einer“, brummte er. Dann hellte sich seine Miene auf. Er wies auf ein freies Bett. „Bitte Platz zu nehmen.“ Dann schnappte er sich sein Arztköfferchen und genehmigte sich nebenan erst einmal eine Dosis seiner Spezialmedizin. Schließlich durfte der Arzt nicht sein eigener Patient werden!!

 

Als er zurückkehrt, hatte sich seine Patientenanzahl auf drei erhöht. Mr. Schpuck klagte über Halsschmerzen und putzte sich dauernd die Nase. Offensichtlich hatten sie nichts besseres zu tun gehabt, als sich gleich mit Korks Erkältung anzustecken.

 

Die Pille verordnete allen erst einmal eine kräftige Dosis Hustensaft. Seine Oma hatte immer gesagt, dass Hustensaft niemals schaden konnte und sowieso gegen alle Krankheiten helfen würde. Wenn man davon ausging, dass Medizin schlecht schmeckte und gut wirkte, musste dass das reinste Wundermittel sein. Grinsend beobachtete er die Grimassen, die seine eingebildeten Patienten schnitten. Geschah ihnen ganz recht!

 

Da es immerhin schon reichlich spät war, schickte er alle Schlafen und legte sich in seiner Kabine aufs Ohr.

 

* * *

 

 

Plötzlich riss ihn ein Klopfen aus dem Schlaf. „Was’n los?“, murmelte er schlaftrunken.

 

Die Tür ging auf und herein marschierten der Käpt’n, Schrotty und Mr. Schpuck. „Dürfen wir heute Nacht bei dir schlafen?“, ertönte es unisono. „Und kuscheln? Wir sind doch so krank.“ Und dann machten sie tatsächlich Anstalten in sein Bett zu klettern. Der Käpt’n nieste ihn an, bevor er sich an ihn schmiegte.

 

„Was?“ Geschockt schreckte Die Pille aus diesem Alptraum hoch. „Puh, zum Glück sind es nur ganz normale Grippeviren und keine Kuschelviren...“ Er nieste.

 

Ende