„Zeit der Wunder“

(T’Sihek)

 

Teil 5/9

 

T T T

 

Der Flug zur Erde verlief ereignislos, sah man einmal davon ab, dass Solak gar nicht dran dachte, in der Kabine zu bleiben. Immer wieder wurde er von Crewmitgliedern in den verschiedenen Sektionen des Schiffes entdeckt und, begleitet von mehr oder weniger freundlichen Rügen, zu Amanda zurückgebracht.

Er schaffte es immer wieder ihr zu entwischen und scherte sich keinen Deut darum, dass er klaren Verboten zuwider handelte.

Als er bei einem seiner heimlichen Streifzügen Spock in die Arme lief, wurde er von ihm scharf zurecht gewiesen. Es störte Solak nicht und wurde nur mit stoischer Ignoranz beantwortet. Spock hatte Kirk nichts davon gesagt, doch er begann sich zu fragen, ob es wirklich eine so gute Idee gewesen war, Solak mit zur Erde zu nehmen.

 

Dieser Gedanke verblasste allerdings, als sie schließlich auf der Kirk’schen Farm ankamen. Die übliche Routine - bestehend aus dem Andockmanöver, der Übergabe der Logbücher mit anschließendem ausführlichen Briefing und der Freigabe des Landurlaubs - lag hinter ihnen.

Nun erwarteten sie vier Wochen, ohne Aufgaben und Pflichten. Ohne Verantwortung für über 400 Besatzungsmitglieder und den Rest des Universums. Für Spock ein eher ungewohnter Zustand, war er es doch gewohnt, von Pflichten und Einschränkungen umgeben zu sein.

 

Kirk schien das alles nicht zu stören. In dem Moment, in dem sie das Hauptquartier verließen, schien eine Wandlung mit ihm vorzugehen. War er Spock vorher erschöpft erschienen, so strahlte er jetzt förmlich mit neuer Energie. Dieser Eindruck verstärkte sich noch, als sie sich von Scotty, der noch auf dem Schiff war, direkt zur Farm beamen ließen.

 

Winona Kirk erwartete sie bereits.

 

Spock musterte sie unauffällig, während sie ihren Sohn mit einer herzlichen Umarmung begrüßte. Sie hatte das gleiche goldblonde Haar und die grün-braunen Augen Kirks, war jedoch von eher zierlicher Statur und wurde von ihrem Sohn um gut Haupteslänge überragt.

Graue Strähnen mischten sich bereits in das zu einem lockeren Zopf geflochtene lange Haar. Sie trug einen schlichten Overall, der ihre schlanke Gestalt gut zur Geltung brachte. Sie war nicht mehr jung, aber sie strahlte dennoch eine Lebendigkeit und Energie aus, die Spock nur zu bekannt war.

 

Schließlich trat Kirk einen Schritt zurück und deutete auf seine Begleiter. „Dies sind Mr. Spock, mein Erster Offizier, Lady Amanda Grayson und Solak“, stellte er sie der Reihe nach vor.

 

Die drei kamen nun ebenfalls näher und wurden ebenso herzlich begrüßt, wobei Winona Kirk streng darauf achtete keinen der beiden Vulkanier zu berühren. Dann führte sie sie ins Haus und zeigte jedem sein Zimmer und das Haus an sich. Schließlich fanden sie sich alle wieder im Wohnraum ein, wo innerhalb kürzester Zeit eine fröhliche Unterhaltung im Gange war. Winona und Amanda stellten fest, das sie beide zeitweilig an der gleichen Universität studiert hatten - allerdings in verschiedenen Fachrichtungen - und tauschten Erinnerungen über diverse Kommilitonen aus.

Solak mischte sich immer wieder störend in das Gespräch ein, was ihm mehr als einmal Spocks missbilligende Blicke einbrachte. Kirk entging das nicht, doch er schwieg dazu.

 

Erst als sie einige Zeit später in die vorbereiteten Gästezimmer gingen um ihre Sachen auszupacken, fiel es ihm wieder ein.

Kirk hatte nur wenig Gepäck vom Schiff mitgebracht, da er wusste, dass er genügend zivile Kleidung auf der Farm hatte. So war er schnell damit fertig, seine Reisetasche auszupacken.

Etwas zögernd stand er dann in seinem alten Zimmer, das sich seit seinem letzten längeren Aufenthalt hier vor einigen Jahren kaum verändert hatte. Noch immer hingen Poster mit Raumschiffen und Sternenkonstellationen an den Wänden. Teile seiner Buchsammlung standen sauber aufgereiht im Regal und im Schrank fand er zu seiner Überraschung zwei neue Hausanzüge, die er als Teenager so gerne getragen hatte. Winona musste sie für ihn gekauft haben, als sie die alten, schon abgetragenen, ersetzen wollte.

Schnell streifte er seine Uniform ab und schlüpfte in die Kombination aus schmaler Hose und bequem geschnittenem Oberteil. Beides war aus Samt und schmiegte sich angenehm weich an den Körper.

 

Leise Geräusche aus dem Nebenraum erinnerten Kirk an Spock. Er würde gut auf seinen Freund aufpassen müssen.

McCoy hatte ihm kurz vor der Ankunft auf der Erde noch einmal gründlich informiert. Es lag nun in seiner Verantwortung, dass sich Spock ausreichend erholte um nach dem Urlaub wieder seinen vollen Dienst antreten zu können. Die Heilung war bis jetzt gut vorangeschritten, aber es konnte immer noch zu Problemen kommen. Vor allem dann, wenn sich er Vulkanier körperlich überanstrengte. Besonders ausgedehnte Wanderungen durch frisch gefallenen Schnee wurden verboten. Die Kombination aus schwer begehbarem Untergrund und Kälte waren momentan schlicht Gift für den Vulkanier, auch wenn dieser vermutlich kein Wort drüber verlieren würde.

Kirk wusste von McCoy, dass, sollte es durch Überbeanspruchung zu schweren Krämpfen kommen, nur Wärme helfen konnte, etwas kühler als die Körpertemperatur des Vulkaniers. McCoy hatte Spock zwar ein muskelentspannendes Medikament mitgegeben, aber auch das konnte unter Umständen nicht ausreichend sein.

 

Kirk seufzte leise. Er würde alles tun, um Spock das zu ersparen. Der Vulkanier hatte in den letzten Monaten genug Schmerzen ertragen müssen. Er machte sich allerdings auch Sorgen.

Wären sie hier allein, ohne Solak, wäre es für Spock weitaus einfacher, seine körperliche Schwäche zuzulassen und sich wirklich auszuruhen. So aber...

Kirk wurde den Verdacht nicht los, dass die Gegenwart des Kindes Spock unter Druck setzte. Es schien, als müsste er seinem jüngeren Bruder etwas beweisen. Schon während der Reise von Vulkan zur Erde waren ihm die unterschwelligen Spannungen aufgefallen, wann immer die beiden ungleichen Brüder aufeinander trafen.

Solak begegnete Spock mit einer Überheblichkeit, für die es keinen offensichtlichen Grund gab. Es musste aber einen geben. Sonst würde sich Spock das sicher nicht gefallen lassen. Und so wie Kirk Spock inzwischen kannte, musste es etwas sein, dass seinem Freund viel bedeutete.

 

Kirk seufzte leise. Dann ging er zum Gästezimmer nebenan und klopfte leise an die Tür. Er wollte nur sehen, ob mit Spock alles in Ordnung war, sagte er sich selbst.

 

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„Herein!“

Spock sah von seiner Reisetasche auf, die er gerade auspackte. Auch er hatte nicht viel mitgebracht, da er nicht viele zivile Kleidungsstücke besaß. Er brauchte sie an Bord nicht. Und warum hätte er auch die typischen vulkanischen Roben tragen sollen? Sie waren aus sehr feinem, eher kühlendem Stoff und teilweise sehr umständlich und zeitaufwändig anzuziehen. Es dauerte schlicht eine gewisse Zeit, die diversen Lagen aus Stoffbahnen zu drapieren.

Die einzige Ausnahme bildete die eher schlichte Meditationsrobe, die eher einem Mantel, denn den üblichen Roben glich.

 

Etwas überrascht musterte er seinen Freund und Captain in der ungewohnten Kleidung. Kirk trug oft Jeans und T-Shirt, wenn er nicht im Dienst war. Das war ein für Spock schon vertrauter Anblick. Die Samtkleidung stand ihm allerdings noch besser, wie er sich nun eingestand. Der rötlich-braune Stoff unterstrich den goldenen Schimmer von Jims stets leicht gebräunter Haut, ließ die blonden Haare noch heller erscheinen.

 

Seine Überraschung überwindend legte Spock die Hände auf den Rücken und richtete sich auf. Dann neigte er grüßend den Kopf. „Captain.“

 

Kirk kam näher. „Bitte Spock. Wir sind nicht im Dienst. Nennen Sie mich doch ‚Jim‘.“

Als der Vulkanier nickte, fuhr er fort. „Alles in Ordnung? Das Briefing war recht anstrengend und ich wollte eigentlich nur nachfragen, ob Sie sich nicht bis zum Abendessen etwas hinlegen und schlafen möchten.“

 

Etwas zögernd nickte Spock. „Eine angemessene Ruhepause wäre in der Tat angebracht. Ich würde jedoch eine Meditation vorziehen.“

 

Kirk lächelte. „Wonach immer Ihnen der Sinn steht.“ Er warf einen Blick auf die mitgebrachte Kleidung, dann runzelte er nachdenklich die Stirn.

„Es ist zwar im Haus angenehm warm, aber draußen kann es empfindlich kalt werden. Ich weiß, ich hätte Sie schon an Bord drauf hinweisen müssen, aber besitzen Sie überhaupt entsprechende Winterkleidung?“

 

„Ich habe nicht die Absicht das Haus für längere Zeit zu verlassen. Dr. McCoy wies mich darauf hin, dass es in meiner derzeitigen Kondition nicht angebracht wäre.“

 

„Schon, aber Sie können auch nicht die ganze Zeit wie ein Tier hier eingesperrt bleiben. Zudem habe ich Ihnen ein Versprechen gegeben, das ich nun einzulösen gedenke. Und das geht nun mal nicht, wenn Sie das Haus nicht verlassen. Wir müssen ja keine ausgedehnten Wanderungen unternehmen.“

Kirk dachte einen Moment nach, dann verschwand er mit einem knappen „Bin gleich zurück“ aus dem Zimmer. Spock sah ihm etwas verwirrt nach.

 

Wenige Minuten später war Kirk tatsächlich wieder zurück - mit einem Stapel Kleidungsstücke auf dem Arm.

„Das sind Sachen von Sam. Er ist größer als ich und etwas schlanker. Die Kleidung sollte Ihnen also passen. Schauen Sie doch einfach mal, ob was dabei ist. Ich bin sicher, weder er noch Winona haben etwas dagegen, wenn Sie in den nächsten Wochen etwas davon tragen.“

 

Spock musterte ihn mit einer skeptisch gehobenen Braue. „Wenn Sie meinen?“

 

„Allerdings.“ Kirk legte den Stapel auf das Bett, fischte dann eine ähnliche Kombination heraus, wie er selbst trug, nur dass der Stoff nicht braun, sondern dunkelgrün war. „Probieren Sie doch zum Anfang das hier mal an. Es ist weitaus bequemer als die Uniformen und wunderbar fürs Haus geeignet.“

 

Ohne weitere Argumente griff Spock danach. Dann streifte er seine Uniform ab. Kirk sah ihm atemlos zu. Er wusste, dass Spock es zwar für gewöhnlich nicht mochte unbekleidet gesehen zu werden, ihm gegenüber aber eine andere Einstellung hatte. Vermutlich hatten sie einfach schon oft genug miteinander trainiert und hinterher gemeinsam geduscht, um die natürliche Hemmschwelle des Vulkaniers herab zu setzen.

 

Innerhalb weniger Augenblicke stand der Vulkanier nur noch in schwarzer Standardwäsche gekleidet vor ihm. Ohne Kirks heimlich bewundernde Blicke zu bemerken, faltete Spock pedantisch seine Uniform und streifte dann die Samtkleidung über. Sie passte sehr gut, modellierte die langen schlanken Beine, die schmalen Hüften und die breiten Schultern.

In Kirks Augen war er einfach perfekt.

 

Spock warf einen prüfenden Blick in den Spiegel, strich dann das Oberteil glatt. „Ich stimme Ihnen zu, Jim. Diese Kleidung erscheint mir in der Tat adäquat. Es handelt sich um Samt, nicht wahr?“

 

Kirk nickte. „Ja. Eine schon etwas ältere Mode hier auf der Erde, aber man bekommt diese Art Anzüge immer noch. Er steht ihnen übrigens hervorragend.“

 

Spock warf ihm einen Seitenblick zu, machte sich dann daran die Kleidungsstücke von Kirks Bruder pedantisch zu falten und in den Schrank zu legen. „Ich danke Ihnen. Die übrigen Sachen werde ich später durchsehen.“

 

„Machen Sie das. Jetzt sollten Sie sich erst mal ausruhen. Mom meinte, das Abendessen wäre gegen 18.00 fertig. Ich hole Sie dann ab.“

 

Spock neigte in einer bestätigenden Geste den Kopf und sah Kirk dann nach, als dieser mit einem kurzen „Bis dann“ den Raum verließ.

 

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Am nächsten Morgen erwähnte Winona eher beiläufig, dass am Abend ein Weihnachtsmarkt im Ort stattfinden würde.

Kirk war sofort begeistert und überredete Spock, Amanda und Solak, ihn und seine Mutter dorthin zu begleiten. Nicht, dass er viel Überredungskunst aufbringen musste - auch Amanda hatte sich darauf gefreut mal wieder nach vielen Jahren einen typischen Weihnachtsmarkt besuchen zu können. Spock ließ sich von der allgemeinen Vorfreude anstecken.

 

Den Tag verbrachten sie überwiegend gemütlich plaudernd. Draußen schneite es und Spock ließ es sich nicht nehmen, dem wirbelnden Flockenspiel zuzusehen.

Kirk beobachtete ihn lächelnd von seinem Platz am Kamin aus. Das Buch, in dem er gelesen hatte, lag vergessen auf seinem Schoß. Spock war ihm vertrauter als jeder Freund, den er je gekannt hatte. Die katzenhafte Neugier, die den Vulkanier immer wieder ans Fenster zog und hinaussehen ließ, amüsierte ihn und beruhigte ihn gleichzeitig. Sie gehörte zu Spock, wie dessen elegante Erscheinung und die ruhige Gelassenheit, die er stets ausstrahlte.

 

Mit einer Ausnahme: Wann immer Solak in unmittelbarer Nähe war, ging eine Wandlung in Spock vor und sein Freund erschien ihm plötzlich unnahbar und sehr weit entfernt. Fast so, als wäre er gar nicht anwesend. Nur der Körper blieb, doch das angenehme Empfinden, das Kirk stets mit der Präsenz seines Freundes verband, verschwand. Er fragte sich, was das zu bedeuten hatte.

//Ob ich etwas von Spocks mentalen Emanationen wahrnehme? Falls er sich in Gegenwart des Kindes stärker kontrolliert, würde das bedeuten, er vertraut mir genug, um sich mir gegenüber zu öffnen. Doch warum verschließt er sich vor einem Angehörigen seiner Familie? Welche Macht hat Solak über ihn?//

Kirk seufzte leise. Er wurde aus der ganzen Situation nicht schlau und war froh, dass sie momentan allein waren.

 

Spock hatte es gehört und drehte sich zu ihm um. Den Kopf leicht schräg gelegt, eine Braue gehoben, schaute er fragend zu seinem Captain hinüber.

Kirk lächelte beruhigend. Es waren keine Worte nötig, sie verstanden einander auch so.

 

Beruhigt sah Spock wieder nach draußen. „Wird der Schneefall bis zum Abend anhalten?“ fragte er leise, als ob er die Ruhe im Raum nicht stören wollte.

 

„Möglich, aber eher unwahrscheinlich. Sobald die Sonne am Nachmittag untergeht wird es kälter. Dann hört auch meist der Schneefall auf. Der Weihnachtsmarkt öffnet erst am Abend, so dass es bis dahin wohl zu kalt für Schnee sein dürfte.“

 

Spock quittierte die Informationen mit einem Nicken. Dann wandte er sich vom Fenster ab und kehrte zu dem Sessel neben Kirk zurück. Er setzte sich und sah dann, die Hände locker aneinander gelegt, entspannt ins Feuer.

Es dauerte nicht lange bis seine Augen zufielen und sein tiefer Atem verriet, dass er eingenickt war.

 

Kirk ließ ihn schlafen.

 

Erst als es Zeit fürs Abendessen wurde, weckte er ihn. Danach zogen sie sich um, um für die nächtliche Kälte gewappnet zu sein. Die Fahrt im Aircar verging mit angeregten Gesprächen. Solak, der dem ganzen eher misstrauisch-abwartend gegenüber zu stehen schien, taute schließlich auch etwas auf und stellte unzählige Fragen, die von den Kirks und Amanda geduldig beantwortet wurden.

 

Schließlich kamen sie im Ort an und parkten das Aircar etwas außerhalb am Wegrand. Der Weihnachtsmarkt fand am Waldrand statt, nur einige hundert Meter von der Stadt entfernt. Die Häuser selbst waren mit bunten Lichterketten und anderem weihnachtlichem Dekor geschmückt, tauchten die Umgebung in eine freundliches, helles Licht.

 

Der Weg zum Weihnachtsmarkt war mit Fackeln gesäumt und viele Anwohner waren bereits unterwegs. Die fünf schlossen sich ihnen an und während sie gemächlich dem geräumten Weg folgten, erklärte Kirk, dass dies eine für den Ort typische Tradition war. Der Marktplatz war zu klein für die Menge an Verkaufsständen und so hatte man sich schon vor Jahrzehnten entschlossen, alles auf einer weitläufigen Wiese am Waldrand stattfinden zu lassen. Dadurch entstand eine ganz eigene Atmosphäre, was Spock kurze Zeit später in Gedanken bestätigte als mehr Details erkennbar wurden.

 

Ohne sein Staunen zu offen zu zeigen, sah er sich um. *Damit* hatte er nach den eher nüchternen Erfahrungen auf *Christmas Eve* nicht gerechnet.

Hunderte von kleinen Holzhäuschen reihten sich aneinander, bildeten dabei fast ein Labyrinth. Alle waren bunt, aber nicht kitschig bemalt, mit Lichterketten, Tannengirlanden und teilweise sogar mit Gewürzen und echtem Gebäck geschmückt. Baumfackeln brannten in Metallkörben dazwischen, sorgten für eine gewisse Wärme und dienten als Lichtquelle. Mehrere Gruppen hatten sich zwischen den Buden verteilt und spielten auf alten Instrumenten Weihnachtslieder oder sangen. Hunderte von Kerzen tauchten alles in ein warmes, einladendes Licht.

 

Kirk beobachtete seinen Freund lächelnd, der  wie magisch angezogen schneller ging als sie näher kamen. Der Eingang des Marktes war mit einem geschmückten Torbogen markiert und dort hielten sie an. Nach einer kurzen Beratung einigten sie sich auf einen Treffpunkt, dann teilten sie sich. Sie würden sich ohnehin aus den Augen verlieren, so dass es logischer war, wenn Kirk mit Spock und die beiden Frauen mit Solak jeweils getrennt durch den Markt schlenderten.

 

Kirk sah zu seinem Freund auf. „Nun? Was halten Sie davon?“

 

Spock riss sich von dem faszinierenden Anblick los. „Sie haben Recht, Jim. Dies hier ist keineswegs mit *Christmas Eve* vergleichbar. Es erscheint fast irreal zu sein, so sehr unterscheiden sich die beiden Märkte.“

 

Kirk schmunzelte und zuckte mit den Schultern. „Ich sagte Ihnen doch, dass das was wir auf *Christmas Eve* erlebt haben, nichts mit der Realität gemeinsam hat. Das war nur ein Schatten dessen, was Sie hier erleben werden.“

 

Spocks Kopf ruckte herum und er musterte seinen Freund und Captain eindringlich mit einem Blick, der gar nicht zu der gerade noch herrschenden sanften Stimmung zu passen schien. Der Vulkanier wirkte alarmiert, fast misstrauisch.

 

„Spock? Alles in Ordnung?“ fragte Kirk, nicht sicher, was er davon halten sollte.

 

„Ja“, nickte Spock nach kurzem Zögern. Er schien noch etwas hinzufügen zu wollen, schwieg dann aber und deutete auf den Weg vor ihnen, der sich zwischen den Buden hindurchschlängelte. „Sollen wir mit dem Rundgang beginnen?“

 

„Nur zu.“ Kirk ließ sich seine Verwirrung nicht anmerken und fühlte sich einmal mehr an Spocks so untypisches Verhalten nach dem Besuch der Raumstation erinnert. Irgend etwas musste dort geschehen sein. //Habe ich ihn jetzt etwa dran erinnert? Wie denn? Meine Worte waren doch harmlos...//, grübelte Kirk, während er seinem Freund von Stand zu Stand folgte.

 

Die Varietät der Auslagen überwältigte den Vulkanier sichtlich. Waren auf *Christmas Eve* überwiegend diverse Nahrungsmittel und Einzelhandelsgüter angeboten worden, so war hier von typischem Weihnachtsgebäck, Kinderbasteleien, Spielzeug, winterlicher Kleidung, Spirituosen, Musikinstrumenten, Weihnachtsdekoration und Schmuck alles vertreten. Alles auf engstem Raum und in verschwenderischer Pracht und Vielfältigkeit.

 

An einem Stand mit frischem Gebäck, Waffeln und Punsch hielt Kirk ihn an. „Warten Sie einen Moment, Spock. Ein heißes Getränk wird uns gut tun.“

 

Spock nickte, viel zu sehr von dem Anblick der Auslagen am Nachbarstand fasziniert, um weiter auf Kirk zu achten.

Ein über und über mit Glaskugeln geschmücktem Tannenbaum zog ihn wie magisch an. Das Licht der allgegenwärtigen Kerzen spiegelte sich in den roten und goldenen Kugeln, tauchte die Umgebung in ein geheimnisvolles schimmerndes Licht. In dem Häuschen selbst lagen Hunderte verschiedener Glasornamente und weiter Kugeln in allen erdenklichen Farben zum Verkauf aus. Alles glitzerte und funkelte, schien von selbst zu leuchten.

 

„Es sieht fantastisch aus, nicht wahr?“ Kirk deutete mit dem Kopf auf den Weihnachtsbaum. Seine Worte rissen Spock unvermittelt in die Realität zurück. Er nickte, nahm dann dankbar den mit dampfend heißem Punsch gefüllten Becher an. Er trug zwar dicke Handschuhe, Mütze, Schal und einen Thermomantel und dick gefütterte Schuhe, doch jetzt, als er an der heißen Flüssigkeit nippte, spürte er plötzlich die prickelnde Kälte auf den Wangen.

„Ist das Glühwein?“

 

„Nein, ein alkoholfreier Fruchtpunsch. Er wird mit ähnlichen Gewürzen zubereitet wie Glühwein, ist aber milder und ohne Zucker. Die verwendeten Fruchtsäfte sind süß genug. Abgerundet wird das Ganze mit Tee.

 

„Es schmeckt gut. Danke, Jim.“

 

„Gern geschehen. Ich dachte mir schon, dass Sie lieber keinen Glühwein wollen. Sie haben mal erwähnt, dass die typisch weihnachtlichen Gewürz für Vulkanier eher unangenehm sind. Ich hoffe, der Punsch enthält nicht zu viel davon.“

 

„Ohne Zucker oder Alkohol sind die Gewürze ohne Wirkung“, hoffte Spock zumindest insgeheim. Er wollte sich die angenehme Stimmung die ihn erfasst hatte, nicht trüben lassen.

 

Schweigend leerten sie ihre Becher und Kirk brachte sie zum Stand zurück, kam dann mit einer Tüte frischer Lebkuchen zurück.

Er reichte einen an Spock weiter. „Die enthalten zwar Zucker UND Gewürze, aber sie gehören einfach dazu. Und ich finde, sie schmecken nirgends besser als hier.“

 

Spock schnupperte an dem weichen Gebäck. Der Duft von Zimt und Koriander stieg ihm in die Nase und ließ eine angenehme Wärme in ihm entstehen. Vorsichtig probierte er  von dem Gebäck. „Sie schmecken wirklich sehr gut“, meinte er dann anerkennend.

 

Kirk lachte und deutete auf die nächsten Stände. „Gehen wir weiter?“

 

Spock nickte nur und folgte dann seinem Freund langsam, während sie nebenbei die Lebkuchen aßen.

 

Einige Meter weiter blieb Spock stehen, als ihm bekanntere Düfte auffielen. Er warf einen genaueren Blick auf die zunächst eher unscheinbar wirkende Auslage.

Erstaunt stellte er fest, dass er eine Auswahl teilweise sehr seltener und wertvoller Räucherharze und -hölzer vor sich hatte. Manche davon verwendete er selbst bei der Meditation. Er trat näher und war innerhalb kürzester Zeit mit einem der beiden Händler in eine angeregtes Gespräch vertieft.

 

Kirk, der bemerkt hatte dass Spock abgelenkt war, blieb stehen und wartete geduldig, bis sein Freund seine Aufmerksamkeit völlig auf das Räucherwerk lenkte. Dann nutze er die Gelegenheit und kaufte bei dem anderen Händler einige der Rauchhölzer, die er schon bei Spock gesehen hatte. Er wusste, wie wertvoll solches Holz auf Vulkan war und es schien ein angemessenes Weihnachtsgeschenk zu sein.

Er lächelte, als auch Spock eine ganz ähnliche Auswahl erwarb.

 

Zwei Stunden später hatten sie den größten Teil des Marktes durchwandert und beide hatten noch einige kleinere Geschenke für Freunde gekauft.

Jetzt standen sie wieder vor einem Stand mit Christbaumschmuck und Spock versank förmlich im Anblick der schimmernden Glaskugeln.

 

„Sie kennen so etwas nicht, nicht wahr?“

 

„Nein. Welchem Zweck dienen sie?“

 

Kirk lachte. „In früheren Jahrhunderten wurden Äpfel und Nüsse als Schmuck an den Baum gehängt, zusammen mit Strohsternen und  fragilen Holzornamenten. Später wurden sie durch bunte Ornamente aus den unterschiedlichsten Materialien abgelöst - je nach Mode. Doch immer wieder tauchten Glaskugeln im Repertoire des weihnachtlichen Dekors auf. Wahrscheinlich, weil sie eine besondere Würde ausstrahlen und so zerbrechlich sind. Sie sind etwas Besonders.“

 

„Woraus bestehen sie? Nur aus Glas?“

 

„Und Farbe, ja. Eine hauchdünne Glaskugel wird von innen gefärbt und dann versilbert. Daher der besondere Glanz. Manche tragen außen auch Verziehrungen oder werden bemalt. Es gibt jede Menger Varianten in Form, Farbe und Ausschmückung.“

 

Spock legte den Kopf etwas schief und sah erneut zu dem prachtvoll geschmückten Baum. „Faszinierend.“

 

Kirk lächelte. So entspannt und gelassen hatte er Spock seit langem nicht mehr erlebt. Der Vulkanier war zunächst zurückhaltend, dann beinahe schon mit der Begeisterung eines Kindes von Stand zu Stand gewandert und hatte sich jedes Detail genau angesehen. Dabei stellte er unzählige Fragen, die Kirk nur zu gerne beantwortete, führten sie ihn doch selbst ein Stück weit in seine Kindheit zurück.

 

Er wusste, auf dem Weihnachtsmarkt würde ein ganz besonderer Zauber herrschen und er war froh, dass er seinem reservierten Freund zumindest ein wenig dessen hatte zeigen können, was Weihnachten für ihn ausmachte. Auch die Heimlichkeit, mit der er zuerst das Räucherwerk und dann später an einem anderen Stand zwei Samtanzüge für Spock gekauft hatte, gehörte einfach dazu. Er freute sich schon jetzt darauf, sie Spock gleich nach der Ankunft auf der Kirk’schen Farm zu geben. Der Vulkanier musste einfach phantastisch in dem dunklen Blau und dem tiefen Grün der Tuniken aussehen. Bei beiden Anzügen waren die Hosen schwarz und von etwas schwerer Qualität, so dass er sie auch an Bord würde tragen können. Auf den ersten Blick sahen sie aus wie ganz gewöhnliche Hosen. Wer weiß, vielleicht konnte er Spock dazu überreden, die Kombinationen hin und wieder in der Freizeit zu tragen.

 

Kurz bevor sie wieder am ausgemachten Treffpunkt ankamen, wurden sie durch eine Menschenmenge gestoppt. Kirk wusste warum. Sie waren an einem der beliebtesten Stände angelangt. Hier gab es einen der besten Glühweine, den er je getrunken hatte und andere diverse Köstlichkeiten, die nur hier im Ort und nur an Weihnachten zubereitet wurden.

Als Spock zögerte, sich zwischen den in lockeren Gruppen beieinander stehenden und plaudernden Menschen hindurchzuschieben, legte ihm Kirk sanft eine Hand auf den Rücken und steuerte ihn hindurch.

 

„Kommen Sie, Spock. Die hier sind schon versorgt und ich will für uns auch etwas von den Köstlichkeiten mitnehmen. Wir können sie dann zu Hause gemütlich in der Bibliothek genießen.

 

Die Hand in seinem Rücken sandte angenehme Schauer durch Spocks Körper und er spürte sie trotz der dicken Kleidung, die er trug, überdeutlich. Viel zu schnell hatten sie eine der Warteschlangen erreicht und Kirk ließ ihn los.

 

„Wenn Sie möchten, können Sie dort drüben bei der Baumfackel auf mich warten. Die Wärme des Feuers dürfte angenehmer für Sie sein, als hier mit mir zu warten.“

 

Spock folgte Kirks Blickrichtung und nickte dann. Er war tatsächlich dankbar für das hell flackernde Feuer. So schnell seine inzwischen klammen Finger es zuließen, streifte er die Handschuhe ab und verstaute sie in den Taschen seines Mantels. Dann streckte er die Hände aus, um sie zu wärmen. Interessiert betrachtete er dabei die ihm bisher unbekannte Baumfackel. Es handelte sich um ein etwa einen Meter langes Stammstück von mittlerem Durchmesser. Die obere Hälfte war kreuzförmig eingeschnitten worden und im Inneren etwas ausgehöhlt. Dort brannte ein Feuer, das durch die Schlitze belüftet wurde. Der schützende Drahtkorb, der überall um die Fackeln herum aufgebaut worden war, sollte offenbar nur ein Umfallen verhindern, denn das Holz brannte ruhig und gleichmäßig von innen nach außen und von oben nach unten ab.

 

„Eine faszinierende Konstruktion, nicht wahr?“

Kirks Stimme riss Spock aus seinen Betrachtungen und er drehte sich zu seinem Freund um.

 

„Ja. Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen.“

 

Kirk reichte ihm einen Becher mit heißem Glühwein, nippte dann an seinem eigenen. „Es heißt, die Baumfackeln wurden von Holzfällern vor gut drei Jahrhunderten erfunden. Eine schlichte, aber geniale Möglichkeit ein Feuer zu entfachen. Die Fackeln brennen mehrere Stunden und geben dabei eine gleichmäßige Wärme und Helligkeit ab.“

 

Während Kirk sprach fiel sein Blick auf die vor Kälte klammen Finger seines Freundes. Spock hatte die Hände dicht um den heißen Becher geschlossen und trank nicht. „Kalte Hände?“

 

Spock nickte.

 

Kurz entschlossen stellte Kirk seinen Becher ab und schloss seine Hände um die seines Freundes. „Was ist mit Ihren Ohren? Hält die Mütze noch ausreichend warm?“

 

„Ja.“ Spock wich Kirks Blick aus, während er die intime Berührung genoss.

 

Kirk unterdrückte ein Lächeln und achtete darauf, seine Gedanken nicht zu sehr in Spocks Richtung zu projizieren. Er wollte nicht, dass Spock etwas davon *hörte* was er gerade dachte, zumal er wusste, dass eine Berührung der Hände unter Vulkaniern einem Kuss unter Menschen gleich kam. Spock musste ja nicht unbedingt wissen, dass er ihn genau jetzt am liebsten auch auf typisch menschliche Weise geküsst hätte.

 

In seinen Augen sah der Vulkanier einfach umwerfend gut aus. Der Feuerschein beleuchtete die eleganten Züge, ließ die braunen Augen dunkler und noch geheimnisvoller schimmern als sonst. Die Mütze war tief in die Stirn gezogen und verbarg so die geschwungenen Ohrmuscheln, die schrägen Brauen und das schwarze Haar. Dadurch waren die charakteristischen vulkanischen Merkmale nicht sichtbar und Kirk stellte erstaunt fest, dass Spock fast wie ein Mensch aussah - nur etwas hagerer und mit längeren und schlankeren Gliedmaßen, als es, außer bei sehr schlaksigen Menschen, üblich war.

Ganz anders als Solak. Der Junge war trotz der noch kindlich weichen Züge und der ebenfalls schützend ins Gesicht gezogenen Mütze und eines dicken Schals um den Hals sofort als Vulkanier zu erkennen gewesen, wie sich Kirk erinnerte. Er hatte einige neugierige Blicke auf sich gezogen, während Spock weitgehend unbeachtet geblieben war.

Etwas verblüfft über diese plötzliche Erkenntnis fragte sich Kirk, woran das liegen mochte. Die leicht grünliche Hautfarbe konnte es nicht sein, da sie in dem dämmrigen Licht nicht weiter auffiel.

 

„Und? Wie gefällt es dir bisher?“ fragte er, um sich abzulenken. Er würde später darüber nachdenken.

 

Spock hob unbemerkt eine Braue, als ihm der Wechsel zur vertraulicheren Anrede auffiel. In Verbindung mit der Berührung von Kirks Händen ließ es ein warmes Gefühl in seinem Inneren entstehen. Willkommen.

Er zögerte kurz, entschied sich dann aber dafür Kirk in gleicher Weise anzusprechen. „Du hattest Recht. Dies hier ist nicht mit *Christmas Eve* vergleichbar. Nicht nur, dass die Örtlichkeit sehr viel authentischer ist, auch die Kostüme der Händler und die Dekoration...“

 

Kirk lächelte und ließ einen enthusiastischen Wortschwall über sich hinwegfließen. Deutlicher konnte Spock ihm gar nicht sagen, dass er den Abend genossen hatte.

Als er spürte, dass die Hände seines Freundes wieder warm waren, ließ er sie mit einem sanften Streicheln los.

Spock stockte kurz in einem Bericht und sah auf ihre Hände hinab, fuhr dann aber fort als sei nichts geschehen. Kirk hoffte, dass er nicht wieder eine unsichtbare Grenze überschritten hatte und Spock nicht wieder von ihm zurückweichen würde.

 

Nebenbei leerten sie ihre Becher und machten sich dann auf den Weg zum Treffpunkt.

 

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Sobald sie beim Aircar angekommen waren, ließ sich Spock mit einem unterdrückten Seufzen in den Sitz sinken und schloss die Augen. Kirk hatte es gehört und warf ihm einen besorgten Blick zu.

„Alles in Ordnung, Spock?“

 

„Ja, ich bin nur erschöpft. Die Kälte ist noch ungewohnt für mich und ich werde mich erst daran gewöhnen müssen.“

 

Kirk, der ahnte, dass der lange Spaziergang auch in anderer Weise für seinen Freund anstrengend gewesen war, griff in ein verborgenes Fach und holte eine dünne aber sehr warme Decke heraus. Er reichte sie dem Vulkanier. „Hier, wickele dich darin ein. Es ist zwar warm im Wagen, aber du kannst die zusätzliche Wärme gebrauchen.“

 

Solak, der ebenfalls müde dreinschaute, warf Spock einen scharfen Blick zu. Dann zischte er etwas auf vulkanisch.

Spock drehte lediglich den Kopf etwas zur Seite und beschäftigte sich damit, sich zuzudecken.

Etwas irritiert warf Kirk einen Blick zu Amanda hinüber, die gerade erst  einstieg, aber den kurze Kommentar sehr wohl gehört hatte. Anders ließ sich der Ausdruck in ihren Augen nicht interpretieren. Ärger und schließlich Sorge, als sie zu Spock sah.

 

Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit auf Solak und sprach ihn ebenfalls auf vulkanisch an. Sie verwendete einen weicheren, für Menschen leichter artikulierbaren Dialekt, doch der Tonfall war genauso scharf, wie der des Kindes.

 

Kirk musste die Worte nicht verstehen, um ihren Sinn zu begreifen. Er wechselte einen Blick mit seiner eigenen Mutter, die alles schweigend beobachtet hatte und nun nur leicht mit dem Kopf schüttelte. Auch ihr waren die Spannungen nicht entgangen und sie war bereits mehr als einmal mit Solak wegen dessen arroganten Benehmens gegenüber Mutter und Bruder aneinander geraten.

 

Spock reagierte nicht weiter. Den Kopf weiterhin abgewandt, schloss er langsam die Augen, als Kirk den Wagen startete und abhob. Dann ließ er sich in eine leichte Meditation fallen.

 

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Es geht weiter in Teil 6