Sturm
2/8
Stelenan
Paarung: K/S
Code: NC-17
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Disclaimer:
Leider, leider gehören die
Jungs nicht mir. Spock und Kirk sind Eigentum von anderen hellen Geistern.
Meine Geschichte ist reine Fanfiction, ich verdiene damit kein Geld und möchte
keine Urheberrechte verletzen. Wenn jemand gleichgeschlechtliche Paarungen
nicht mag und/oder unter 18 ist dann sucht er sich bitte andere Literatur.
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2 – Zu den
Bergen
Schnellen Schrittes eilten
sie über das lose Geröll und durch Sträucher auf die Berge zu. In ihrem Rücken
wurde der Donner lauter und nach fünf Minuten kamen die ersten stärkeren Böen
mit intensivem Regen. Sie stolperten über die losen Steine und die Luft brauste
um ihre Köpfe, schlug ihnen den Regen in das Gesicht und den Nacken.
„Der Sturm hat enorm an
Geschwindigkeit und Stärke gewonnen, Sir“, rief Spock plötzlich aus voller
Lunge hinter ihm, um sich verständlich zu machen. Ein dumpfes Grollen ließ Kirk
stehen bleiben und sich umdrehen. Einen Moment stockte ihm der Atem bei dem
Anblick.
Spocks Haare wurden vom Wind
zerzaust und klebten ihm zum Teil durchnässt im Gesicht. Attraktiv, empfand
Kirk, doch er hielt den Atem an, als er an seinem Ersten Offizier vorbei
blickte. Direkt hinter dem Vulkaniers erstreckte sich die tiefschwarze
Wolkenwand aus der in schnellem Staccato Blitze zuckten. Zu nah.
Kirk sah wieder zu Spock. Er
sah mehr als nur attraktiv und exotisch in diesen Verhältnissen aus, vor allem
wenn seine sonst so penibel ordentliche Frisur in Unordnung geriet. Kirk
grinste. „... das sieht böse aus, Mr. Spock. Ich hoffe wir haben einen Kamm
dabei.“
Spock hob irritiert eine
Augenbraue und wollte etwas erwidern als erneut ein Grollen die Luft erfüllte,
dieses Mal näher und kein Donner. Anders. Kirk blickte wieder an Spock vorbei,
der sich nun ebenfalls gewarnt umdrehte.
„Ein Tornado ...“, ächzte
Kirk als er den trichterartigen Schlauch in einiger Entfernung sah. Dort wo er
dicht neben der Fähre, die man noch erkennen konnte, den Boden berührte, wurden
Geröll und Sträucher aufgewirbelt und in die Luft katapultiert. Ein zweiter
Schlauch wurde plötzlich sichtbar, näher an ihrer Position als der erste. Viel
zu nah. Gefährlich, sagten Kirks Instinkte aus seiner Kindheit auf den von
Tornados heimgesuchten Ebenen Amerikas.
„Tornados ... Mehrzahl ...“
Spock griff nach seinem Arm und zog ihn mit sich. „Rasch Jim, ... Er kommt in
diese Richtung.“
Kirk brauchte die Aufforderung
nicht. Er rannte, hörte den Vulkanier hinter sich, doch ließ den
Gebirgsausläufer mit einem dünn bewachsenen Baumbestand vor sich nicht aus den
Augen. Nach kurzer Zeit konnte er Spock nicht mehr hinter sich hören, das
Grollen und Dröhnen des Sturmes übertönte alles und der Wind nahm zu und
peitschte ihm Regen ins Gesicht.
„Lauf ...“, schrie der
Vulkanier hinter ihm um den Lärm zu übertönen. „Zu den Bäumen ...“
Kirk rannte, froh, das Spock
ihm akustisch den Hinweis gab, dass er noch hinter ihm war. Er fühlte fast wie
sich der tödliche Tornado näherte, musste es nicht hören trotz des sich
steigernden Dröhnens und dem Druck auf seinen Ohren. Steine flogen plötzlich
durch die Luft und klatschten neben ihm auf die Erde, als er die ersten Bäume
erreichte.
Eine Mulde, die von einer
Baumwurzel überspannt wurde ließ ihn stolpern oder war es der plötzlich Schlag
in seinen Rücken? Kirk keuchte überrascht auf und blieb wie angenagelt liegen,
als sich ein schweres Gewicht auf ihn presste.
Spock?
Der Vulkanier saß auf ihm
oder lag auf ihm und riss sich hektisch den Rucksack vom Rücken, schob ihn
unter ihre Körper und in die Mulde die von einer Baumwurzel überspannt wurde.
Kirk konnte sich kaum bewegen und kaum atmen, wurde brutal an den Boden
gepresst, eine weitere Baumwurzel bohrte sich mit ihrer Biegung in seinen
Brustkorb. Mühsam keuchte er Luft in die Lungen. Es war unmöglich sich zu
verständigen, noch immer prasselten kleinere Steine um sie herum auf die Erde
und der Boden vibrierte und Dröhnen wie von Güterzügen erfüllte die Luft.

Er wollte sich die Ohren
zuhalten und den Kopf schützen, doch seine Arme waren unter Spocks Körper
gefangen. Kirk krächzte hektisch und fühlte Panik in sich aufsteigen. Der
Tornado würde über sie hinwegdonnern.
Erinnerungen aus seiner
Kindheit quollen in ihm hoch und er wollte weglaufen, rennen. Hektisch
versuchte er sich von dem schweren Gewicht des Vulkaniers zu befreien, doch ein
recht unsanfter Ruck presste ihn zurück auf den Boden und die Luft aus seinen
Lungen. Zwei Hände griffen nach der Wurzel und Spock presste sich mit vollem
Gewicht auf ihn. „Lieg ruhig, Jim ...“, rief Spock dicht an seinem Ohr und
drückte seinen Kopf mit seinem in den nassen Sand.
Kirk fühlte sich hilflos,
bewegungsunfähig. Es gab angenehmere Arten einen Weihnachtsabend zu verbringen,
schoss es ihm frustriert durch den Kopf und er ergab sich seinem Schicksal.
Kein Entkommen.
Ohrenbetäubender Lärm umgab
sie plötzlich und es war fast unmöglich zu atmen. Kirk spürte kleine
Erschütterungen und wie der Vulkanier über ihm sich versteifte, als Wind an ihm
und ihren Sachen zerrte. Kirk schloss die Augen, als Staub und Wind sie zum
Tränen und Brennen brachten und kämpfte wieder gegen den nagenden Instinkt
aufzustehen und fort zu rennen. Atmen, ruhig liegen, Atmen. Dann wurde es
dunkel.
„Jim? ... Jim ...“
Eine Stimme dicht an seinem
Ohr holte Kirk wieder in die Gegenwart. War er verletzt? Er spürte keine
Schmerzen. Unverletzt. Spock? „Spock?“
„Wir müssen weiter ...
schnell ...“ Spocks Stimme klang gepresst und das Gewicht was ihn eben noch wie
Blei an den Boden gedrückt hatte war plötzlich fort. Kirk kam mühsam auf die Knie und bekam sofort peitschenden
eiskalten Regen ins Gesicht. Er blickte hektisch um sich und fand Spock der
bereits wieder den Rucksack aufsetzte und dabei das Gesicht verzog. „Bist du
...“
„Weiter ...“, schnappte der
Vulkanier und würgte ihn ab. Er zog Kirk unsanft am Oberarm auf die Beine und
stieß ihn drängend in die Richtung der Berge.
Kirk rannte und ließ sich von
Spock dirigieren, wenn er ihn mit einer knappen Berührung am Arm oder einem
Zerren die Richtung wies. Nicht denken, nicht denken nur reagieren. Laufen. Sie
würden später reden und er hatte ohnehin keinen besseren Vorschlag für eine
Richtung. Spock würde wissen, was er tat.
Es kam Kirk endlos vor,
gegen den Wind und Regen anrennen, dann bergauf, wieder Laufen, Geröll was sie
stolpern ließ, Regen und scharfer Wind, der ihnen den Atem nahm. Kirk konnte
nicht mehr, sah aus den Augenwinkeln einen weiteren Tornado, der etwa einen
Kilometer von ihnen entfernt in der Ebene niederging und wieder erstarb. Donner
und fauchender Wind erfüllte die Luft und der Regen ging in Schnee und Hagel
über. Die dichte Wolkendecke erstickte das Tageslicht und ihre Umgebung wurde
nur noch durch zuckende Blitze erhellt. Plötzlich standen sie vor einer
Felswand und es ging nicht mehr weiter.
„Spock? ... wo-...“, schrie
er um den Wind und Donner zu übertönen. Ein fester Griff an seinem Oberarm zog
ihn mit sich. Kirk folgte dem Vulkanier der ihn unbarmherzig mit sich zog und
plötzlich standen sie in einem Höhleneingang, der sich nur vage von der
düsteren Felswand im letzten Zwielicht abhob.
Ohne zu Zögern ging Spock
hinein und zog Kirk weiter am Arm mit sich. Er sah besser in der Dunkelheit und
Kirk stolperte hinterher, sah nichts, so weit er seine Augen auch öffnete. Es
wurde stiller, das Heulen des Windes und der Donner ließen nach, wurden
gedämpft. Er hörte ihre Schritte über Stein und Sand und das rasche Atmen, sein
eigenes und Spocks. Spock, sein vulkanischer Erster Offizier, außer Atem?
Die Geräusche des Sturms
wurden schließlich zu einem Murmeln im Hintergrund. Wie tief waren sie bereits
im Berg? Plötzlich schoss ein Phaserstrahl durch die Luft und ein Stein glühte
rötlich auf und badete ihre Umgebung in einem rötlichen Flackern.
