Süßer
die Glocken...
2002
Code:
G, Humor (Tuppertrek)
Feedback: tlen2@freenet.de
Summe:
Wer hat den schönsten Weihanchstschmuck?
Disclaimer: Leider gehören mir die Jungs und Mädels
nicht. Ich habe sie nur für ein
bisschen Fanfiction-Spaß ausgeborgt. Damit sollen keine Urheberrechte verletzt
werden. Und natürlich wird damit nichts verdient. Beachtet die Altersangabe und
geht wo anders spielen, wenn ihr zu jung seit oder euch am Thema stört.
„Na, du hast es aber dieses Jahr eilig mit der
Weihnachtsdekoration.“ Leonard, der gerade von der Arbeit nach Hause gekommen
war, blieb neugierig am Vorgartenzaun stehen und beobachtete Jim Kirk, der mit
einer Lichterkette in der Hand auf der Leiter herumturnte, um den Baum vor dem
Haus zu schmücken.
Erschrocken verlor Jim fast das
Gleichgewicht und klammerte sich am Baum fest, als die Leiter unter ihm
bedenklich schwankte. Leonard trat rasch herein und hielt sie fest.
„Danke“, sagte Jim und fügte dann
hinzu. „Man kann es doch nicht früh genug schön weihnachtlich gemütlich machen.
Kuck’ mal nach oben!“
Len folgte der Aufforderung – und
traute seinen Augen kaum. Auf dem Dach von Jims Haushälfte stand ein
überlebensgroßer Weihnachtsmann – inklusive seines Rentierschlittens und
mehrere Wichtel.
Zudem hingen an allen Fenstern des
Hauses Lichterketten, an den Bäumen im Garten ebenso. Er spähte um die Hausecke
und stellte fest, dass selbst diese schrecklichen rosafarbenen Flamingos
geschmückt waren. „Sag mal, meinst du nicht, dass du etwas übertreibst?“,
fragte er Jim.
Dieser sprang von der Leiter,
verband das Ende der Lichterkette mit einem Kabel, das auf der Erde lag und
schüttelte den Kopf. „Dieses Jahr gewinne ich den Wer-schmückt-sein-Haus-am-Schönsten-Wettbewerb,
das schwöre ich dir. In unserem alten Viertel hat mir dauernd diese doofe
Belinda den Sieg weggeschnappt. Aber hier wohnen nicht so viele Leute und dies
kann keiner übertrumpfen.“
Er lächelte stolz und deutete auf
seine Kreation. „Ich werde noch ein paar aufblasbare Schneemänner besorgen. Und
vielleicht finde ich noch ein echtes Rentier, dass ich mir für ein paar Wochen
ausborgen kann.“
Leonard seufzte innerlich. Warum
waren sie bloß umgezogen?
„Mal sehen, ob alles brennt.“ Jim
eilte ins Haus und einen Moment später, glaubte Len, sich in unmittelbarer Nähe
einer Supernova zu befinden. Rasch bedeckte er die Augen, als es überall um ihn
herum zu gleißen begann.
„Ist das nicht herrlich“, rief
Jim, als er wieder aus dem Haus kam. In diesem Moment gab es irgendwo einen
lauten Knall, dann verlosch das Licht. Leonard atmete auf, aber Jim stürzte
sofort zurück ins Haus, um seine Beleuchtung wieder anzuschalten.
Kurze Zeit darauf kam er mit
enttäuschter Miene wieder heraus. „Der Strom scheint ausgefallen zu sein.
Nichts funktioniert mehr“, erklärte er.
///
„Du baust alles wieder ab?“,
fragte Leonard erstaunt, als er am nächsten Tag nach Hause kam.
Jim, der vor Schreck fast wieder
von der Leiter gefallen wäre“, nickte betrübt. „Ich muss“, erklärte er. „Meine
Beleuchtung hat die Stromversorgung des ganzen Viertels lahm gelegt. Sie haben
mich dazu gezwungen.“
-Ende-
Zur 2. Story: Fisch mit einem Rad von
Acidqueen