Titel: Leise rieselt der Schnee

Autor: T’Len (2006)

Fandom: TOS, Tuppertrek

Charaktere: Kirk, McCoy

Kategorie: G, Humor

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Summe: Wenn es nicht schneit, muss man halt nachhelfen.

 

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Leonard McCoy wusste wahrlich nicht mehr zu sagen, wo oft er den Tag verflucht hatte, da er sich hatte überreden lassen, in ein Doppelhaus mit Jim Kirk zu ziehen. Jim war sein bester Freund, aber auch einen solchen sah man mitunter lieber aus der Ferne. Besonders im Vorfeld von Feiertagen. Irgendwie schien Jim da immer Katastrophen geradezu anzuziehen. Wie ein Magnet. Der Vortag hatte dies ja wieder einmal bewiesen, auch wenn glücklicherweise weder Jim noch einem gewissen Körperteil durch das Intermezzo mit dem Staubsauger dauerhafter Schaden entstanden war. Len konnte aber immer noch nicht so recht glauben, dass Jim überhaupt in so eine Situation hatte gelangen können. Die Hose mit dem Staubsauger reinigen – und das auch noch, wenn man halb drinsteckte, also ehrlich...

 

Leonard schüttelte mental den Kopf über jenen Zwischenfall, während er durch seinen Garten ging. Er musste unbedingt die Rosen schneiden, wenn er nur endlich die Gartenschere finden könnte. Scotty hatte sie offensichtlich mal wieder verlegt.

 

Er näherte sich gerade der Gartenhütte, Scottys Bastelreich, als ihn etwas Schweres, Feuchtes traf und zu Boden streckte. Das Ganze war so schnell geschehen, dass Len gar nicht hatte registrieren können, was es eigentlich war, das ihn da von den Füßen holte.

 

Nun rappelte er sich wieder auf und schüttelte eine weiße Masse von sich. „Verdammter Schnee!“, knurrte er, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein. Dann machte es Klick. Schnee! Schnee?!? In San Francisco!?! Eigentlich sollte dies auch im Dezember eine Unmöglichkeit sein.

 

Plötzlich erschien Jim am Zaun. „Entschuldige, Len“, rief er herüber. „Ich wollte nur unsere neue Schneekanone ausprobieren und habe Ausversehen in die falsche Richtung gezielt.“

 

„Schneekanone?“ Leonard glaubte sich verhört zu haben.

 

„Aber ja“, sagte Jim fröhlich und strahlte wie ein kleines Kind unterm Weihnachtsbaum. „Damit kann man künstlichen Schnee machen. Ich dachte, wo uns doch allen damals so die weiße Weihnacht in den Schweizer Bergen gefallen hat, sorge ich dafür, dass wir auch hier zu Weihnachten Schnee haben.“

 

Leonards Antwort, dass nicht alle den damaligen Winterurlaub so toll gefunden hatten, überhörte Jim, denn er war schon wieder zu seinem neuen „Spielzeug“ geeilt. Und einen Moment später traf Leonard ein zweiter Schneeschwall, gefolgt von einer weiteren Entschuldigung.

 

„Die Rosen können warten“, entschied er daraufhin und begab sich rasch ins Haus zurück – bevor Jim ihn noch ganz unter einer Lawine begraben konnte.

 

-Ende-