Schwester Chapel hat Liebeskummer wegen Spock. Bis sie ein Geheimnis erfährt....

 

Autor: Liliane Romano

Email: liliromano@arcor.de

Art: K/S, Ch/m

Alter: NC17

Das Star Trek Universum gehört mir nicht und ich verdiene damit kein Geld. Ich spiele nur ein bisschen mit den sexy Jungs und den netten Mädels, die dort wohnen.

 

 

Als der Liebeskummer ging

 

 

 

Heute habe ich Carlos Nunios geheiratet. Wir kennen uns seit der Fünfjahresmission der Enterprise und wenn wir an den Beginn unserer Beziehung denken, amüsieren wir uns immer wieder köstlich. Na ja, ich amüsiere mich. Carlos entlockt meine  Erinnerung, von der er erst später erfuhr, nur ein gequältes Lächeln in der Art von >Diese Frauen< oder >Oh je< und wenn wir dann leidenschaftlich übereinander herfallen, tun wir das zwar mit der Erinnerung an dasselbe Ereignis, aber mit unterschiedlichen Erinnerungen an die damaligen Emotionen. Wenn ich jetzt gleich erzähle, was damals geschehen war, werdet ihr sicher verstehen, warum.

 

Wie ihr wisst, war ich damals die Oberschwester auf der Enterprise, die rechte Hand von Dr. McCoy. Ich galt als ruhig, kompetent und immer zur Stelle, wenn ich gebraucht wurde.

Aber so sah man mich nur zu Anfang. Solange nämlich nur, bis meinen Kollegen auffiel, dass ich mich rettungslos in Spock verliebt hatte – und mit rettungslos meine ich rettungslos. Da galt ich auf einmal als bedauernswert und reizte die anderen zu überlegenem Seufzen und Schmunzeln. Wie konnte ich nur so unvorsichtig und dämlich sein, mich in diesen wandelnden Eisberg zu verlieben! Ich schlafwandelte träumend durch die Gänge, wenn er mir mal in der Krankenstation oder auf dem Freizeitdeck begegnet war, starrte ihn verliebt an wenn er vor mir stand und nervte die eine oder andere Kollegin, besonders Lieutenant Uhura, mit meinen Fantasien über ihn. Mit Fantasien, die es in sich hatten und weitaus heftiger waren, als es 15 Jahre früher in meiner Teenagerzeit jemals der Fall gewesen war.

Aber es war ganz einfach nur irrelevant, welche heißen Fantasien über Spock und mich mir durch den Kopf schwirrten. Ich hatte keine Chance.

Als mir die Sache mit dem Pon Farr zu Ohren gekommen war, hatte ich doch tatsächlich Hoffnung gehegt. Es bedeutete nämlich, Spock musste irgendwann heiraten. Warum also könnte nicht ich die Auserwählte sein? Ich dachte mir, ich sei doch gut geeignet für ihn, malte mir für eine kurze Weile meine Vorzüge leuchtend - goldig aus und schwebte, wenn ich es mit meiner Fantasie zu....ähem...zu weit...ähh...nun ja, trieb, auf rosaroten Wolken. Direkt in einen Höhepunkt hinein. Leider in einen einsamen Höhepunkt, denn seit ich mich in Spock verliebt hatte, war ich nicht mehr in der Lage, einen anderen Mann an mich heranzulassen.

Ich erkannte anfangs nicht, dass ich durch meine Fixiertheit auf Spock vereinsamte. Kein schöner Zustand, wirklich nicht. Ich erkannte nach einer Weile durchaus, dass es so nicht weitergehen konnte, aber ich wollte mich nicht dazu aufraffen, meine Gefühle nüchtern zu analysieren und von dem verführerischen Vulkanier zu lassen, geschweige denn, sie auf einen anderen Mann zu konzentrieren.

Dabei gab es dafür genügend Gelegenheit. Ich war groß, blond und mit einem hübschen Körper ausgestattet. Die Männer waren an mir interessiert. Aber ich wies jeden zurück, denn ich konnte nur an den Mann denken, der sich nicht ein bisschen für mich interessierte, in den ich mich aber nun mal verliebt hatte.

 

Einer der Männer, die ich zurückwies, war Carlos. Er war ein einfacher Crewman im Maschinenraum, ausgestattet mit dunklem Wuschelhaar. Und zwar am ganzen Körper. Er hatte nicht die geringste Ähnlichkeit mit Spock. Er lachte laut und herzhaft, wenn auch nur der geringste Anlass bestand, machte auch selbst gern den einen oder anderen derben Scherz und schien auf den ersten Blick einfach und gutmütig. Ein Mann so gar nicht nach meinem Geschmack, vor allem nachdem ich mich in Spock verliebt hatte. Er, unnahbar, beherrscht und ruhig war nun mal eine ganz andere Art Mann als Carlos.

 

Ich beachtete ihn überhaupt nicht und muss ehrlicherweise gestehen, dass ich sein Interesse an mir mit dem gleichen mitleidigen Amüsement zur Kenntnis nahm, wie meine Kollegen es mit meinen Gefühlen für Spock taten. So stellte sich meine emotionale Situation und die von Carlos dar, bevor sich alles von einem Moment zum nächsten änderte. In der Nacht nach der Weihnachtsfeier....

 

........Ich saß allein in meiner kaum beleuchteten Kabine und ließ die soeben zu Ende gegangene Weihnachtsfeier noch einmal an mir vorrüberziehen. Nun nicht die ganze Weihnachtsfeier. Den feinen typischen Duft, das geschmückte Freizeitdeck, Uhuras Gesang und die glücklicherweise selbstgebackenen Plätzchen verbuchte ich nämlich nur unter Kitsch – und auf Kitsch stand ich nur in meinen romantischen Träumen von Spock.

Es war mir auf dem Freizeitdeck gelungen, einen Platz in seiner Nähe und vor allem fast vis a vis zu ergattern. Er saß neben dem Captain und verfolgte ohne sichtbare Regung, wie wir es alle von ihm gewöhnt waren, die von Uhura so liebevoll gestaltete Feier. Ich dagegen verfolgte die Feier überhaupt nicht, sondern nur ihn mit Blicken. Wie so oft, ließ ich mich in seinen Anblick versinken und ignorierte alles andere um mich herum. Auf einmal konzentrierte sich sein Blick auf mich. Mehrere Sekunden lang sah er mich an und natürlich fing mein Herz sofort an zu rasen. Ich schluckte und als sein Blick auf mir blieb, versuchte ich es mit einem Lächeln. Natürlich lächelte er nicht zurück, sondern zog in seiner gewohnten Art die Augenbraue hoch. Der Moment verging und er wandte seinen Blick wieder dem Geschehen auf der Bühne zu. Eine Minute lang dachte ich doch tatsächlich, er hätte den Blickkontakt mit mir gesucht, weil er sich für mich interessierte. Nach dieser einen Minute schalt ich mich zum xten Mal seit ich mich in ihn verliebt hatte, eine dumme Gans. Nein, er hatte mich nicht aus Interesse gemustert. Ich hatte ihn zwar aus Interesse und wegen noch viel mehr angestarrt, aber er wollte mir wohl nur klarmachen, dass er es nicht mochte, wenn jemand ihn so intensiv betrachtete und wünschte, dass ich damit aufhörte.

Jemand! Ich war nun mal nur jemand für ihn. Unwichtig und wie in diesem Moment manchmal ganz einfach nur lästig. Meine rosaroten Träume zerplatzten zum wer weiß wievielten Male und der Schmerz meiner unerfüllten Liebe machte sich in mir breit. Er gewann die Oberhand und ich hätte mich am liebsten vom Freizeitdeck zurückgezogen. Nur leider war das unmöglich, wenn ich das unauffällig tun wollte, denn ich hatte mich in meinem Bemühen, einen Platz in Spocks Nähe einzunehmen, zwischen den anderen eingekeilt. Der Rest der Feier verlief für mich viel zu langsam. Zwei Emotionen kämpften in mir. Die peinliche, weil ich wie eine vernarrte 13jährige dem unerreichbaren Angebeteten auf die Nerven gegangen war und die sehnsüchtig – verliebte, die mich dazu drängen wollte, ihn schon wieder anzustarren und in Gedanken ins Bett zu zerren.

 

Nach der Weihnachtsfeier war ich demzufolge in einer äußerst niedergedrückten und gereizten Stimmung und als Carlos auf mich zutrat und mich anlächelte, stöhnte ich frustriert auf....

 

„Chris....schön dich zu sehen. Hast du etwas Zeit?“

 

Ich verdrehte innerlich die Augen. „Nein, habe ich nicht.“

 

„Hättest du Zeit für mich, wenn ich mir spitze Ohren aufsetze?“

 

Ich zuckte zusammen und knurrte ihn gereizt und ganz und gar undamenhaft an. „Das würde nicht genügen.“

 

„Was kann ich dann tun, damit du mich nicht immer abweist?“

 

Ich seufzte. Wieso musste er mich das immer wieder fragen! „Da kannst du gar nichts tun. Du bist nicht der richtige für mich. Gib es auf.“

 

Carlos ließ sich aber nicht so schnell unterkriegen. Er legte den Kopf schief und zeigte mir sein strahlendes Lächeln.

 

„Spock ist nicht der richtige für dich. Ob ich es stattdessen bin, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber wir könnten es zumindest mal versuchen. Wenigstens weißt du, dass ich nicht auf die Idee komme, dich abzuweisen. Im Gegenteil.“

 

„Es würde mich überhaupt nicht stören, wenn du mich abweisen würdest. Ich habe nun mal kein Interesse daran, dir näher zu kommen.“

 

Im selben Moment, als ich dies sagte, wusste ich auch schon, was Carlos erwidern würde.

 

„Das sind dieselben Gedanken, die dein geliebter Vulkanier über dich hat. Es hat doch keinen Sinn. Deine Gefühle für ihn sind verschenkt und machen dich noch verrückt. Und nicht zu vergessen einsam. Wie oft musstest du dich in der letzten Zeit mit Handarbeit begnügen, weil du wegen ihm keinen anderen Mann an dich heranlassen wolltest?“

 

Jetzt reichte es. Wie konnte er nur so fies sein! Mir das ins Gesicht zu sagen! Ich warf ihm den bösesten Blick zu, den ich zustande bekam, drehte mich wenig würdevoll um und stürmte davon.

 

In meiner Kabine warf ich mich aufs Bett und heulte wie ein Schlosshund. Ich musste verrückt sein, mich dem auszusetzen. In jenem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher, als von meiner unerfüllten Sehnsucht nach Spock loszukommen – und war zum ersten Mal nahe daran, mir genau dieses vorzunehmen.

Als meine Tränen schließlich versiegten, hätte ich mich am liebsten sofort in Carlos’ Kabine begeben um mir von ihm in einer heißen Nacht den ganzen Frust wegen jenes unerreichbaren Vulkaniers aus meinen Gedanken und meinem Körper poppen lassen. Aber ich war zu stolz ihm jetzt nachzulaufen.

 

In diesem Moment ertönte der Türsummer. Ich öffnete und sah mich Uhura gegenüber.

Wir machten es uns bei mir gemütlich und sie blickte mich forschend an. „Du hast geweint.“

Ich nickte nur.

„Wieder wegen Spock“, stellte sie fest.

„Natürlich wegen ihm.“

„Es hat keinen Sinn. Es wäre wirklich besser, wenn du eine Beziehung mit einem erreichbaren Mann eingehen würdest. Mit Carlos zum Beispiel. Er ist in dich verliebt.“

Das hatte ich nicht gewusst, aber Uhura bestätigte es mir auf mein Nachfragen hin noch einmal.

„Er hat sich vorhin fast bei mir ausgeheult, weil du ihn mit Missachtung belegst.“

„Er ist nicht Spock“, flüsterte ich traurig.

„Du kannst Spock nicht bekommen und du bist auch nicht die erste, die sich in ihn verliebt. Doch im Gegensatz zu dir haben sich alle anderen von ihrer Liebe zu ihm lösen können. Sie haben sich damit abgefunden, keine Chance bei ihm zu haben. Warum kannst du das nicht auch akzeptieren?“

Ich sah sie traurig an.

„Warum habe ich keine Chance bei ihm? Er ist ein Mann aus Fleisch und Blut. Ein unverheirateter Mann, der sich bestimmt auch nach einer Liebesbeziehung sehnt. Es ist klar, dass auch er als Vulkanier Liebe und Zärtlichkeit braucht. Also warum kann er dies nicht von der Frau annehmen, die rettungslos in ihn verliebt ist?“

Uhura seufzte. „Ich wollte es eigentlich vermeiden....“ Sie schwieg wieder.

Ich starrte sie an. „Willst du vermeiden, mir zu sagen, ich sei nicht attraktiv genug für ihn oder nicht gut genug?“ Es ist ja nicht so, dass mir dieser deprimierende Gedanke aus dem Reich der Minderwertigkeitskomplexe noch nicht selbst gekommen war.

Uhura seufzte noch einmal und stand dann entschlossen auf. „Komm, Christine, ich will dir etwas zeigen. Das macht es dir leichter, dich von ihm zu lösen. Aber du musst leise sein und mir versprechen, es keinem zu verraten.“ Sie sah mich durchdringend an.

Was wollte sie mir zeigen? Ein Geheimnis von Spock, welches ihn mir unsympathisch machen würde? Naja, einen Versuch war es wert. Ich versprach ihr, mucksmäuschenstill zu sein und niemandem etwas – was auch immer – zu verraten, und wir verließen gemeinsam die Kabine.

 

°°°

Wir fuhren auf das Offiziersdeck und standen kurz darauf vor der Kabine von Captain Kirk. Uhura legte warnend einen Finger auf ihre Lippen und sah mich beschwörend an. Ich nickte.

Uhura schaute sich um und gab dann blitzschnell einen Code in die Türöffnungstastatur neben der Kabine des Captains ein. Ich erschrak, doch bevor ich etwas sagen konnte, zog sie mich in seine Kabine. Sie reckte sich zu meinem Ohr und flüsterte: „Ich erledige manchmal Arbeiten für ihn in seiner Kabine und kenne deshalb den Code. Keine Sorge, er wird nicht plötzlich hier reinplatzen. Er ist heute nacht woanders.“

Ich war immer noch erschrocken wegen des Ortes, an dem wir uns gerade befanden und reagierte auf ihre Worte nicht. Sie wartete, bis ich mich beruhigt hatte und legte dann noch einmal warnend den Zeigefinger auf den Mund. Ich nickte und sah sie fragend an. Sie lächelte  und wandte sich zur Badezimmertür.

Wir traten vorsichtig ein und ich erinnerte mich plötzlich, dass dieses Bad von zwei Kabinen aus betreten werden konnte. Von der des Captains und von der von Mr.Spock. Wollte sie etwa über das Badezimmer in Spocks Kabine eindringen?

Langsam drückte sie die Tür zu Spocks Kabine auf und deutete auf ihre Ohren.

Und jetzt, als ich still an der einen Spalt breit geöffneten Tür stand, drangen Geräusche aus Spocks Kabine an mein Ohr.....

 

Ich hörte Spocks Stimme, rau und sanft wie immer. Eine Stimme zum Dahinschmelzen. Er war nicht allein. Und dann verstand ich die Worte. Worte der Liebe und der Sehnsucht. Nicht für mich. Für jemand anderen. Es dauerte einige Sekunden bis ich die Stimme erkannte.

 

Die Stimme des Captains.

Ihr könnt euch vorstellen, wie erschrocken ich war. Spock flüsterte dem Captain zärtliche Worte ins Ohr? Uhura hielt mir die Hand vor den Mund und sah mich warnend an. Ich nickte und wandte mich wieder dem Geschehen in Spocks Kabine zu. Und das wurde von Minute zu Minute interessanter.

Ich hörte, wie Kleidung raschelnd zu Boden fiel und hätte es vielleicht sogar sehen können, wenn ich etwas weniger vorsichtig gewesen wäre.

Sie liebten sich auf Spocks Bett. Leidenschaftlich. Zärtlich. Nicht nur einmal.

Es dauerte nicht lange, bis ich merkte, wie sich Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln sammelte. Es  war...so faszinierend, was ich da miterlebte. Und es machte mich einfach nur heiß.

 

Uhura sah erleichtert meine Erregung und mein breites Lächeln und schob mich durch Kirks Kabine zurück in den Gang. Dann rannten wir zum Turbolift.

 

Ich kicherte wie ein Schulmädchen und beschloss, meinen Stolz, der mich vor einer Stunde noch daran gehindert hatte Carlos nachzulaufen, über Bord zu werfen. Ich rief ihn über die nächste Kommunikationsanlage und nur wenige Minuten später lag ich mit ihm im Bett und genoss den ersten Mann seit bestimmt eineinhalb Jahren. Und dieser gab sich die größte Mühe und freute sich über meine plötzliche Hinwendung zu ihm.

Vorhin im Badezimmer hatte ich Spock und Kirk nur gehört, aber mir war, als hätte ich sie gesehen. Ich ließ die Bilder der beiden wieder und wieder in meinem Kopf ablaufen. Oh Gott, machte mich das heiß! Ständig sah ich, wie Spock hinter dem Captain kniete und mit seinem Schwanz, den ich mir schon immer in den schönsten Farben und Größen vorgestellt hatte, in ihn eindrang. Wieder hörte ich Kirks lustvolles Stöhnen und es wurde in der Realität in Carlos’ Armen zu meinem. Ich hörte Spocks raue Laute der Leidenschaft und der Höhepunkt überrollte mich. Der erste. Bald darauf der zweite....Carlos wusste gar nicht, wie ihm geschah. Aber natürlich freute es ihn. Welchen Mann hätte es nicht gefreut, wenn eine Frau so auf ihn reagieren würde. Ich glaube, eine so heiße Nacht hatte ich bis dahin noch nie gehabt und danach auch nicht. Was die Vorstellung von zwei attraktiven Männern beim Sex so auslösen kann! Ich kann jeder sexuell frustrierten Frau nur den Rat geben, sich solchen Gedanken einfach mal hinzugeben. Es ist nicht nur der Gedanke an den Sex zwischen den beiden, der mich so heiß machte. Es war das so ungewohnte Gefühl der Liebe zwischen Captain Kirk und Mr. Spock, das in mir so genüssliche Gefühle auslöste. Und das mich meinen Liebeskummer wegen dem eigentlich gar nicht so unnahbaren Vulkanier sehr bald vergessen ließ. Ich konnte es selbst kaum fassen. Jim Kirk und Mister Spock hatten eine sexuelle Beziehung! Dem Captain war es gelungen, Spocks Barrieren zu überwinden. Er hatte ihn wohl mit seinem nur allzu bekannten Charme verführt. Sieh an, der funktionierte nicht nur bei Frauen von überall her, sondern auch bei vulkanischen Männern.

 

 

 

Später wurde mir der andere Grund klar, aus dem ich Spocks Beziehung mit dem Captain so locker nehmen konnte und mich das geschilderte Ereignis auf gewisse Weise befreit hatte. Es war nicht nur wegen der erregenden Wirkung, die der Gedanke an eine Beziehung zwischen diesen beiden attraktiven Männer auf mich hatte. Das war nur die eine Seite. Der andere Grund für die Leichtigkeit in meinen Gedanken war:

Keine andere Frau konnte Spock haben – und ich würde mich deshalb nie mehr voller Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexen fragen müssen, ob ich nicht gut genug für ihn war. Ich war nicht die einzige Frau, die keine Chance bei ihm hatte. Denn eine Chance hatte wohl nur Jim Kirk.

 

°°°°°°°°°°°°°°°°°Ende