Titel:                Braten oder nicht Braten, das ist hier die Frage! (Adventskalender)

Autor:              Lady Charena (Nov. 03)

Fandom:          Tuppertrek

Paarung:           K/S, Winona

Code:              G, Humor

Beta:                T'Len

 

Fortsetzung zu “Alle Jahre wieder

 

http://tostwins.slashcity.net: Fanfiction in deutsch und englisch von T'Len, Lady Charena und ihren Freunden, sowie ständig aktualisierte Informationen zu allen Zines der TOS-Sisters

 

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.

 

 

“Ich freue mich, dass du den Besuch einrichten konntest. Wo ist Spock?” Winona umarmte ihren Sohn, während sie gleichzeitig über Jims Schulter Ausschau hielt. “Ist er nicht mitgekommen?”

 

“Es gibt vor dem Urlaub noch einiges zu erledigen”, erwiderte Jim. “Spock kommt heute abend.”

 

“Ihr seid lange nicht mehr hiergewesen”, meinte Winona. “Sag mal, hast du etwa wieder zugenommen?”

 

Jim zog eine Schnute. “Das ist eine dicke Jacke”, erklärte er gekränkt.

 

“Komm in die Küche”, entgegnete Winona gutmütig. “Da kannst du dich aufwärmen.” Sie öffnete die Tür und ließ Jim den Vortritt. Der fuhr erschrocken zurück, kaum hatte er einen Fuß in den Raum gesetzt. “Was ist das?”, fragte Jim und wies mit spitzen Fingern auf ein Bündel weißer Federn. “Seit wann hältst du Hühner?”

 

“Ach das!”, lachte Winona. “Das ist kein Huhn, Darling. Sieh‘ genauer hin – das ist eine Gans. Ich will sie zu Weihnachten nach einem Rezept meiner Ur-Ur-Ur-Großmutter zubereiten. Ich habe sie ins Haus geholt, weil sie draußen zu sehr gefroren hat.”

 

“Aber... sie lebt ja!”

 

“Natürlich. Das trifft sich sehr gut, dass du hier bist, du könntest mir helfen, sie zu schlachten.”

 

“Ich!?!” Jim hob abwehrend die Hände und schüttelte den Kopf. “Auf keinen Fall.”

 

“Aber irgend jemand muss es machen, Jimmy-Darling. Ich kann sie nicht lebendig in den Ofen schieben.” Winona verschränkte die Arme vor der Brust. Sie konnte genau so dickköpfig wie Jim sein.

 

“Aber ich nicht.”

 

Die Gans, der offenbar nicht bewusst war, dass es um ihren Kopf ging, stand auf. Die Federn schüttelnd, kam sie auf Jim zu und stupste sein Bein an.

 

“Jetzt stell dich nicht so an, Jim...”

 

* * *

 

Als Spock gegen Abend ankam, saß Winona trotz eisiger Kälte auf der Veranda. Sie begrüßte ihn herzlich, aber der Vulkanier wusste sofort, dass etwas nicht stimmte.

 

“Es freut mich sehr, dass du da bist, Spock”, meinte Winona. “Schaff‘ mir bloß deinen Ehemann aus dem Haus, sonst weiß ich nicht, was ich tue!”

 

Spock zog überrascht die Augenbrauen hoch. “Was hat er getan?”, fragte er knapp. Doch Winona winkte nur zur Tür hin. Also trat Spock ein und sah sich um. “Jim?”

 

“Spock? Bist du das? Ich bin in der Küche?”

 

Also wandte Spock sich dorthin und fand die Tür abgeschlossen. “Jim?”

 

“Ist meine Mutter bei dir?”

 

“Nein.”

 

Die Tür öffnete sich und Jim lugte heraus. “Komm‘ rein.” Er packte Spock am Ärmel und zog ihn in den Raum, um die Tür gleich hinter ihm wieder zu verschließen.

 

Spock runzelte die Stirn. “Jim, was soll der Unsinn? Du kannst doch deiner Mutter nicht den Zutritt zu ihrer eigenen Küche verbieten!”

 

“Es ist ja nur wegen Dougal – sie will ihn umbringen.” Jim griff nach einer Scheibe Brot und begann sie zu zerbröseln.

 

“Wer ist Dougal?”

 

Jim warf das Brot auf den Boden und unter dem Tisch stürzte eine große, weiße Gans hervor, die begann, die Brosamen aufzusammeln. “Das ist Dougal McDuck”, meinte Jim stolz. “Ist er nicht süß?”

 

Spock seufzte. “Hast du nicht behauptet, du hättest eine Allergie gegen Federn...?”

 

 

Ende

Fortsetzung in “Love is in the air”,